In der Dortmunder City wurde am Samstag (6.3.) anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag demonstriert. © Wilco Ruhland
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Rund 250 Menschen demonstrieren am Samstag in der Dortmunder City

Rund die Hälfte der angekündigten Personen ist am Samstag zu einer Kundgebung in Dortmunds City gekommen. Anlass war ein Jahrestag, der eigentlich erst in ein paar Tagen stattfindet.

Eine dreistellige Zahl an Personen ist am ersten Samstag im März 2021 in die Dortmunder City zu einer Kundgebung gekommen. Angemeldet war die Versammlung an der Reinoldikirche bei der Polizei für 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ungefähr halb so viele wie angekündigt haben sich schlussendlich am Nachmittag am Ort des Geschehens eingefunden.

Anlass für die Kundgebung ist der internationale Frauentag oder auch Weltfrauentag, der eigentlich offiziell am 8. März (Montag) begangen wird. Veranstalter war das Feministische Kollektiv Dortmund, das zur Demonstration zum „feministischen Kampftag“ ab 14 Uhr an der Reinoldikirche aufgerufen hatte.

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Demo zum Weltfrauentag in der City

„Wir möchten betonen, dass wir mit diesem Gesellschaftssystem nicht einverstanden sind“, hieß es in der Ankündigung. Man fordere „einen gesellschaftlichen Aufschrei, Empörung und Wut über herrschende Geschlechterungerechtigkeit“.

Auf die bei Versammlungen in Corona-Zeiten übliche Verlesung der Hygiene-Auflagen für die Kundgebung, folgten mehrere Redebeiträge. Viele Banner, Fahnen, Masken und Corona-Abstände waren bei den rund 250 Teilnehmern zu sehen. Besondere Vorkommnisse habe es aus Polizeisicht nicht gegeben, heißt es später aus der Leitstelle.

Genauere Forderungen der Demonstrierenden waren laut Feministischem Kollektiv unter anderem eine Entprivatisierung des Gesundheitssystems, die Abschaffung des „Gender Pay Gap“ (ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern), der Ausbau von Frauenunterkünften, Entwicklung von geschlechtersensiblen Angeboten für geflüchtete Personen oder auch ein geschlechtsspezifischer Blick auf Wohnungslosigkeit.

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Baujahr 1993, gebürtig aus Hamm. Nach dem Germanistik- und Geschichtsstudium in Düsseldorf und dem Volontariat bei Lensing Media in der Stadtredaktion Dortmund gelandet. Eine gesunde Portion Neugier und die Begeisterung zum Spiel mit Worten führten zum Journalismus.
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Wilco Ruhland

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