„Rotmilan gegen SC Husen-Kurl“ ist jetzt Thema an der Uni

Nordost-Geschichten

Ein Raubvogel hat im Jahre 2013 Husen-Kurler Lokalgeschichte geschrieben. „Rotmilan gegen SC Husen-Kurl“ hieß es damals. Nun befasst sich sogar die TU Dortmund mit dem Thema.

Husen, Kurl

, 22.06.2019 / Lesedauer: 2 min
„Rotmilan gegen SC Husen-Kurl“ ist jetzt Thema an der Uni

Dozentin Dr. Eva-Maria Goll (5.v.r.) und diese Studierenden an der TU Dortmund befassen sich mit dem Thema "Rotmilan gegen den SC Husen-Kurl". © Andreas Schröter

Liebe Leserinnen und Leser, können Sie sich noch an die Rotmilan-Geschichte vor sechs Jahren erinnern? Im Jahr 2013 sorgte das Auftauchen eines solchen Vogels dafür, dass der SC Husen-Kurl aus Naturschutzgründen keinen neuen Sportplatz an der Kurler Straße bauen durfte. Wir haben damals noch und nöcher darüber berichtet. Es gab jede Menge Folgegeschichten und unglaublich viele Leserbriefe. Und die Meinungen waren sehr gespalten. Manche waren unbedingt für den Naturschutz, andere genauso unbedingt dafür, den Sportplatz zu bauen.

Nun befasst sich ein Seminar im Rahmen des Sachunterrichts der Ausbildung zum Grundschullehrer - das heißt, zum allergrößten Teil sind es angehende Lehrerinnen - an der TU Dortmund mit dem Fall. Dozentin ist Dr. Eva-Maria Goll, die auch CDU-Ratsvertreterin ist. Neben Dirk Lechtermann vom SC Husen-Kurl hatte ich am Montag die Ehre, quasi als „Zeitzeuge“ dabeisein zu dürfen. War spannend. Die Studierenden hatten jede Menge Fragen - zum Beispiel zur Rolle der Kommunalpolitik damals oder auch, wie wir als Presse gehandelt haben.

„Rotmilan gegen SC Husen-Kurl“ ist jetzt Thema an der Uni

Andreas Schröter © privat

Ich habe damals einen Kommentar pro Sportplatzbau geschrieben. Ich weiß nicht, ob ich das heute wieder so schreiben würde. Der Naturschutz ist genauso wichtig, und die Zeit hat gezeigt, dass es für den SC Husen-Kurl eine wunderbar funktionierende Alternative gab.

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