Rostlaube drohte auseinanderzubrechen - Polizei zieht Wagen in Kurl aus dem Verkehr

Polizeikontrolle

Schon bedenklich in Schieflage war ein Sprinter, den die Polizei in Kurl wegen zu hoher Geschwindigkeit anhielt. Bei genauerer Inaugenscheinnahme erlebten die Prüfer eine Überraschung.

Kurl

, 10.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Rostlaube drohte auseinanderzubrechen - Polizei zieht Wagen in Kurl aus dem Verkehr

Diesen Wagen überprüfte die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Er sieht von unten nicht mehr wirklich gut aus. © Polizei Dortmund

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Polizei in Kurl ist den Beamten ein Fahrzeug nicht allein wegen seiner hohen Geschwindigkeit aufgefallen. Bereits ein erster Blick auf den Sprinter verriet jedoch, dass noch mehr im Argen lag: Der Wagen war nicht unbedingt verkehrssicher.

Zu schnell gefahren

Angehalten hatten die Einsatzkräfte den 65-jährigen Fahrer, weil er bei erlaubtem Tempo 30 mit 56 km/h deutlich zu schnell unterwegs war. Dass das Fahrzeug bei dieser Geschwindigkeit überhaupt zusammenhielt, stellte sich bei der anschließenden Inaugenscheinnahme für die Prüfer als durchaus überraschend heraus. Denn bereits ein erster Blick legte diverse starke Roststellen offen.

Rostlaube drohte auseinanderzubrechen - Polizei zieht Wagen in Kurl aus dem Verkehr

Nicht mehr wirklich sicher wirkt dieser Wagen, wenn man ihn von unten sieht. © Polizei Dortmund

Aus diesem Grund wurde der Sprinter zur Überprüfung der Verkehrssicherheit einem Gutachter vorgestellt. Dieser stellte wenig später das gesamte Ausmaß der Schäden fest: Alle tragenden Teile (das sind Rahmen, Querlenker und Achsaufnahmen) waren durchgerostet. Das Fahrzeug war sogar schon deutlich in Schieflage geraten.

Ordnungswidrigkeitsverfahren steht nun an

Es wurde als verkehrsunsicher eingestuft und noch an Ort und Stelle stillgelegt. Fahrer und Halter erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

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