Rod Stewart im Hansa-Theater: Warum ihn sein Double eigentlich nicht ausstehen kann

dzHansa-Theater

Das Hansa-Theater kehrt nach dem verheerenden Brand vor einem Jahr am 28. September wieder in die Eckardtstraße zurück. Neben bekannten Highlights gibt es eine besondere Premiere.

Hörde

, 22.07.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Hansa-Theater Hörde hat schon viele Rock- und Popgrößen gehuldigt. In den zumeist ausverkauften Revuen feierte das Publikum die Doubles von Joe Cocker, Frank Sinatra, Johnny Cash und Udo Jürgens frenetisch. In der am 28. September beginnenden Spielzeit folgt der Tribute an Rod Stewart.

„Meine Frau wollte unbedingt eine Rod-Stewart-Show“, sagt Senior-Chef Rudi Strothmüller. Durch Bekannte sei man auf Robin Stone gekommen. So steigt am 24. Januar 2020 (Freitag) um 19.30 Uhr gleich eine doppelte Premiere.

Der 60-Jährige imitiert die Stimme von Rod Stewart

„Diverse Konzert-Formate habe ich schon gemacht“, verweist Reinhard Schnelle, wie Robin Stone bürgerlich heißt, auf sein Schaffen. „Eine Revue noch nicht.“ Die Leadsänger von Smokie, Clearwater Revival hat er stimmlich ebenso gut drauf wie Neil Young. Dazu bietet der 60-Jährige diverse Solo-Events sowie die Mixed-Show „Robin and Friends“.

Dabei imitiert der Musiker seine Idole nicht eins zu eins, sondern inszeniert sie in seiner Art und Weise neu, hebt Besonderheiten der jeweiligen Person hervor. Das soll auch bei Rod Stewart so sein. Bei seiner ersten Revue.

Hintergründe und Spaß

„Es wird keine Spielszenen geben“, sagt der Sänger und Gitarrist. „Mit Präsentationen per Beamer werden wir aber viele Original-Bilder und Filme einspielen.“ Interessante Hintergründe gehören ebenso zur Hommage des Mannes mit der markanten Reibeisenstimme, wie eine gehörige Portion Spaß.

„Es wird auch lustig“, garantiert der Autor und Hauptdarsteller der neuen Hansa-Revue. All jenen, die vor allem den Mega-Hit „Sailing“ im Ohr haben, kündigt Robin Stone eine sehr lebendige Show an. „Wir spielen vor allem schnelle Lieder.“

Frühe Abneigung

Dass er einmal ausgerechnet eine Huldigung von Rod Stewart auf die Bühne bringen werde, hätte der Schwerter früher nicht gedacht. „Ich konnte Stewart nicht leiden“, gesteht er. Erst später habe sich das geändert. „Er hat unheimlich gute, sozialkritische Texte“, erkannte Reinhard Schnelle, „und macht geile Musik.“

Persönlich hat er seinen spät gefundenen Star noch nicht getroffen, aber: „Kontakte zu Teilen der Band von Rod Stewart gab es früher mal.“ Von diesen profitiert Robin Stone nun. Wie auch seine Live-Band mit Uli Kramm (Keyboard), Moritz von der Forst (Gitarre), Sven Petri (Schlagzeug) und Andreas Kuhlmann (Cello, Bass).

Karten sind schon erhältlich

Bei der Auswahl von Liedern und Inhalten half ihm Co-Autorin Hanna Charlotte Krüger. Die im Hansa-Theater bestens bekannte Darstellerin moderiert und singt zudem selbst. Karten und weitere Infos gibt es schon jetzt auf der Homepage des Theaters.

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