RN-Volontärin wagte einen Selbstversuch

„Klettermax“ Dortmund

DORTMUND RN-Volontärin Anne-Kathrin Neumann wagte einen Selbstversuch im "Klettermax" Dortmund. Warum sie dafür Gelächter erntete und warum der Versuch als ein bodenloses Abenteuer endete, hat sie in ihrer Reportage sowie in einem Video festgehalten.

von Von Anne-Kathrin Neumann

, 06.01.2010, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So schwindelfrei bin ich wohl doch nicht.

So schwindelfrei bin ich wohl doch nicht.

Er ist mein Kletterpartner und steht breitbeinige da, das Sicherungsseil hat er fest im Griff. Hoffe ich jedenfalls. „Du kannst dich jetzt fallen lassen!“ Peters Ruf übertönt das laute Stimmengewusel der anderen Sportler: Gelächter, ausgelassene Kinder kreischen. An jeder Wand krackselt jemand herum. Bin ich hier der einzige Angsthase? Peter winkt mir mit der freien Hand zu. Ich will nicht loslassen. Wie bin ich überhaupt hier hoch gekommen?

Ich spule die letzten zehn Minuten im Kopf zurück. Da stehe ich noch mit Peter Szczepanski auf dem Boden der Tatsachen und starre stirnrunzelnd die Wand an. „Solange man aktiv klettert und nur darauf konzentriert ist, geht alles gut“, sagt Peter und zieht dabei die Beinschlaufen des Klettergurts auseinander. „Du steigst hinein, so als ob du eine Hose anziehst.“ Peter zurrt an den Schnallen. Fühlt sich an wie eine Riesenpampers. Vorne durch die Schlaufe zieht er ein Seil, das mit seinem eigenen gepolsterten Gürtel verbunden ist. „So kann ich dich halten und sichern, während du kletterst.“

  • Lesen Sie die komplette Reportage in der Mittwochsausgabe (6.1.) der Dortmunder Ruhr Nachrichten.
Lesen Sie jetzt