Festnahmen

Riesige Razzia im Rotlichtmilieu – Durchsuchungen auch in Dortmund

Nach Durchsuchungen in insgesamt 5 Bundesländern sind zwei Personen festgenommen worden. Sie sollen Frauen illegal eingeschleust haben. Auch Dortmund war Teil des großen Einsatzes.
Weil der Preis stieg, gab es Streit in einem Saunaclub. Er endete mit einem Messerangriff. © picture alliance/dpa

Bei einer bundesweiten Razzia im Rotlichtmilieu hat die Bundespolizei am Donnerstag (17.12.) zwei Verdächtige festgenommen, die Frauen aus China zur Prostitution illegal nach Deutschland gebracht haben sollen.

Dabei hat es unter anderem auch Durchsuchungen in Dortmund gegeben. Das berichteten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Donnerstag (17.12.) – der Schwerpunkt lag in Hessen.

Laut der Mitteilung handelt es sich bei den Verdächtigen, die in der Nähe von Hanau festgenommen wurden, um eine 43-jährige Deutsche und einen 36-jährigen Chinesen. Sie sollen mehrere Chinesinnen mit teils gefälschten Ausweisdokumenten den Aufenthalt in Deutschland ermöglicht und sie dort als Prostituierte beschäftigt haben.

Sie sollen die Hälfte der erzielten Einnahmen von den Frauen verlangt und sie auch nicht zur Sozialversicherung angemeldet haben.

Insgesamt seien Wohn- und Geschäftsräume sowie Bordellbetriebe in fünf Bundesländern durchsucht worden. Eine weitere betroffene Stadt in NRW ist Mühlheim an der Ruhr. Des Weiteren handelte es sich demnach um Frankfurt am Main, Eschborn, Oberursel, Karlsruhe, Göttingen, Helmstedt, Nürnberg und den Main-Kinzig-Kreis.

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