Reinoldi-Sanierung geht in neue Runde

Zweiter Bauabschnitt

Das Gerüst an der Nordseite steht bereits seit einigen Wochen. Sichtbares Zeichen dafür, dass der zweite Bauabschnitt der Sanierung an St. Reinoldi begonnen hat.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 15.01.2011, 10:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von den Schäden an der Fassade überzeugten sich (v.l.) Stadtkirchenpfarrer Michael Küsterman, Dr. Helmut Eiteneyer von der Stiftung denkmalwerte Kirchen und Sparkassen-Vorstand Jörg Busatta.

Von den Schäden an der Fassade überzeugten sich (v.l.) Stadtkirchenpfarrer Michael Küsterman, Dr. Helmut Eiteneyer von der Stiftung denkmalwerte Kirchen und Sparkassen-Vorstand Jörg Busatta.

Eine zentrale Rolle spielen aber auch die großzügigen Spender, die 125.000 Euro zusammengetragen haben – allen voran die Reinoldigilde mit 70.000 Euro und die Sparkasse mit 40.000 Euro. „St. Reinoldi ist ein symbolträchtiges Baudenkmal mit großer kultureller Bedeutung“, erklärte Sparkassen-Vorstandsmitglied Jörg Busatta das Engagement. Insgesamt gab es über 460 Einzelspenden – von 20 bis 5000 Euro, freut sich Stadtkirchen-Pfarrer Michael Küstermann, der nun mit Dr. Helmut Eiteneyer, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung denkmalwerte Kirchen, auf ähnlich große Unterstützung für die weiteren Sanierungspläne hofft.   Denn nach Turm und Mittelschiff wartet auch der Chorraum auf seine Restaurierung, die voraussichtlich weitere 700.000 Euro kosten wird. Wenn die Arbeiten an den Mittelschiffen bis November dieses Jahres abgeschlossen werden, könnte sich der dritte Bauabschnitt im Jahr 2012 anschließen. „2013 oder 2014 soll die Kirche dann von außen komplett in neuem Glanz erstrahlen“, wünscht sich Eiteneyer.

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