VRR-Fahrplan: Forderung nach 30-Minuten-Takt für die RB 43

Fahrplanwechsel

Seit dem VRR-Fahrplanwechsel am 15. Dezember fährt die RB 43 am Wochenende im Stundentakt. Nicht alle wollen sich damit zufrieden geben.

von Niko Wiedemann

Dortmund, Huckarde, Lütgendortmund

, 30.12.2019, 12:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit dem 15. Dezember gilt der neue VRR-Fahrplan. Die Linie RB 43 ist seitdem am Wochenende doppelt so häufig unterwegs. Sie verkehrt auch samstags und sonntags alle 60 Minuten auf dem bekannten Linienweg von Dortmund Hbf über Castrop-Rauxel Süd und Herne bis Dorsten.

Seit dem 15. Dezember gilt der neue VRR-Fahrplan. Die Linie RB 43 ist seitdem am Wochenende doppelt so häufig unterwegs. Sie verkehrt auch samstags und sonntags alle 60 Minuten auf dem bekannten Linienweg von Dortmund Hbf über Castrop-Rauxel Süd und Herne bis Dorsten. © dpa

Seit dem 15. Dezember gilt der neue VRR-Fahrplan. Für Bahnfahrer hat sich einiges geändert. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bietet nicht nur neue Linien an, in den modernisierten Zügen auf den Linien S1 und S2 ist es auch deutlich komfortabler geworden.

Die Sitzbänke wurden neu gepolstert und in den Zügen gibt es jetzt auch Toiletten und kostenloses WLAN. Auch die Taktung der S-Bahnen wurde angepasst. Während der Hauptverkehrszeiten fahren die S-Bahnen jetzt im 15-Minuten-Takt statt wie bisher im 20-Minuten-Takt.

Auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten kommen die Züge öfter. Die Linie RB 43 ist am Wochenende doppelt so häufig unterwegs. Sie verkehrt auch samstags und sonntags alle 60 Minuten und erschließt vom Dortmunder Hauptbahnhof aus den Westen des Stadtgebietes von Huckarde über Marten und Lütgendortmund bis Bövinghausen und verbindet ihn mit Castrop-Rauxel, Herne, Bottrop und Dorsten.

Der Fraktionsgemeinschaft Die Linken & Piraten reicht das nicht. „Wir freuen uns über den einheitlichen Ein-Stunden-Takt“, sagte Christian Gebel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. Das könne aber nur ein erster Schritt sein.

Christian Gebel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke & Piraten“ , ist mit der Taktung der RB 43 nicht zufrieden.

Christian Gebel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke & Piraten“ , ist mit der Taktung der RB 43 nicht zufrieden. © Klaus Hartmann

„Wir setzen uns weiterhin für einen halbstündlichen Takt ein. Denn die Strecke ist nicht nur für Pendler wichtig, sondern verbindet Dortmund auch mit Kultur- und Freizeitangeboten von der Zeche Zollern über den Gelsenkirchener Zoo bis zum Movie Park in Bottrop.“

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