Nashorn entführt – da hat jemand mit „Togo“ etwas falsch verstanden

Vor dem Stadthaus

Da hat wohl jemand etwas falsch verstanden. Togo heißt nicht To go. Doch jemand hat das Nashorn „Togo“ vor dem Stadthaus mitgenommen. Für sachlichdienliche Hinweise winkt eine Belohnung.

Dortmund

, 25.04.2019, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nashorn entführt – da hat jemand mit „Togo“ etwas falsch verstanden

Das Nashorn in den Landesfarben von Togo – es gehört dem Schaustellerverein Rote Erde – ist verschwunden. Es stand immer vor dem Stadthaus. © Foto Ahrens

Schausteller Günther Wendler hat es Anfang März zuerst vermisst: das geflügelte Nashorn Togo, das der Schaustellerverein Rote Erde im Jahr 2006, dem Jahr der Fußballweltmeisterschaft, für 2000 Euro von der Franz-Beckenbauer-Stiftung erstanden hatte. Seitdem stand das grün-rot-gelbe Rhinozeros vor dem Stadthaus an der Ecke Südwall/Kleppingstraße.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 platzierte die Stadt als Ergänzung zu einer Kunstaktion in der City vor dem Stadthaus Nashörner in den Landesfarben der Nationen, die in Dortmund spielten. Diese Nashörner waren ein beliebtes Fotomotiv für die WM-Gäste.

Schon das zweite Nashorn futsch

„Wir haben uns immer gefreut, wenn wir an unserem Nashorn vorbeigefahren sind“, sagt Patrick Ahrens vom Schaustellerverein. „Wenn es nach Hause, nach Togo getrampt wäre, könnte ich es ja verstehen . . .“, witzelt er, glaubt aber nicht daran. Dabei ist Togo schon das zweite Nashorn, das den Schaustellern flöten gegangen ist. Das erste Nashorn wurde von Vandalen zerstört. „Ein Totalschaden“, sagt Ahrens. Togo war der Ersatz.

Die Schausteller möchten Nashorn Togo gern zurück und haben eine Belohnung ausgesetzt. Ahrens: „Wer sachdienliche Hinweise auf seinen Verbleib hat, kann sich auf der Osterkirmes einen Bummelpass abholen.“

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