Rammen ruhen ab August

Im Norden 23 Meter tief werden die Betonpfähle für das Ikea-Hochregallager ins Erdreich gestoßen. Die Rammgeräusche sind so laut, dass sie schon frühmorgens bis Eving, Kemminghausen und Brechten zu hören sind.

10.07.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rammen ruhen ab August

"Wir haben viele Anrufe von Bürgern bekommen, die die Geräusche nicht zuordnen konnten", sagt Bezirksbürgermeister Helmut Adden (Foto), der mit Mitgliedern der Bezirksvertretung die Baustelle für das Distributionszentrum innerhalb des Güterverteilzentrums Ellinghausen besucht hat.

Ikea-Mitarbeiter Harald Wöhlbier erklärte, dass diese Bauphase Ende August beendet und die Rammgeräusche dann nicht mehr zu hören seien.

In den schon fertiggestellten Anlagen des Güterverteilzentrums arbeiten bereits 1600 Beschäftigte bei Ikea oder bei den von Ikea beauftragten Dienstleistern - wie Sicherheits- und Reinigungsfirmen. Dass rund 40 Prozent von ihnen aus der unmittelbaren Umgebung kommen, freute die Evinger Bezirksvertreter besonders.

40 Azubis

Harald Wöhlbier berichtete, dass Ikea in diesem Jahr 40 Auszubildende einstellen werde. Sobald die neue Halle fertiggestellt sei, würden weitere 160 bis 200 Arbeitsplätze hinzukommen.

Auch das Thema LKW-Verkehre sprachen die Ortspolitiker bei ihrem Besuch an. "Die Anlieferung der im Güterverteilzentrum Ellinghausen gelieferten Waren geschieht bei Ikea heute sowohl durch LKW als auch durch die Eisenbahn. Entweder direkt über das Ikea-eigene Anschlussgleis oder im kombinierten Verkehr mit Containern von den Seehäfen oder europäischen Lieferanten", gibt Helmut Adden wieder. "Bei der Verteilung der Waren dominiert aber ganz klar der LKW", so Adden.

Harald Wöhlbier bedauerte im Gespräch mit den Evinger Bezirksvertretern, dass es in Dortmund kein Umschlagterminal für kombinierte Verkehre mit Angeboten in andere europäische Wirtschaftsregionen gäbe. Denn diese Einrichtung würde es möglich machen, die Waren direkt in Dortmund auf den Schienenweg zu bringen.

Reger Austausch

Die Mitglieder der Bezirksvertretung bedankten sich für den offenen Austausch und wollen auch in Zukunft in ständigem Kontakt mit Ikea bleiben. fro

Lesen Sie jetzt