Kritiker des Corona-Schutzes wollen am Sonntag in Dortmund demonstrieren. © Oliver Schaper
Polizei

„Querdenker“ wollen mit 3000 Teilnehmern auf dem Wall demonstrieren

Leugner der Corona-Gefahr und Regierungskritiker wollen am Wochenende wieder in Dortmund demonstrieren. Die Pläne dafür gab es schon deutlich vor dem rasanten Anstieg der Infektionszahlen.

Nachdem die Stadt Dortmund die kritische 50er-Inzidenz bei Corona-Infektionen überschritten hat, treten neue Beschränkungen in Kraft. Schon deutlich bevor das der Fall war, haben Kritiker des Corona-Schutzes eine Großdemonstration in Dortmund angemeldet.

Am Sonntag (18.10.) wollen rund 3000 Personen auf dem Wall demonstrieren, wie die Polizei bestätigt. Anfang August haben sich zuletzt rund 2800 Menschen aus halb Deutschland auf dem Hansaplatz zur Demonstration getroffen. Viele leugneten die Gefahren des Coronavirus, einige Redner verbreiteten krude Verschwörungstheorien.

Zwischen 14 und 18 Uhr wollen die Teilnehmer nun einmal um die City ziehen. Treffpunkt ist der Hansaplatz, dann geht es über die Hansastraße auf den Hiltropwall. „Im Uhrzeigersinn geht es einmal über den Wall bis zurück zur Hansastraße“, sagt Polizeisprecher Peter Bandermann. Die genaue Startzeit des Zuges hänge unter anderem von der tatsächlichen Teilnehmerzahl ab.

Genaues Hygienekonzept wird noch erarbeitet

Die Straße soll dafür so kurz wie möglich immer stellenweise gesperrt werden. Gründe für ein Verbot lägen, Stand Donnerstagmittag, auch trotz steigender Infektionszahlen nicht vor. Die genauen Richtlinien zum Hygienekonzept müssen wegen der schnell verändernden Infektionslage noch erarbeitet werden.

Am Freitag hat die Polizei weitere Infos veröffentlicht:

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Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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