Presbyterin legt in ihrem Wildgarten Wert auf „Bewahrung der Schöpfung“

dzGartenserie „Querbeet“

Beate Preckwinkel sieht die Erhaltung der Natur als Verpflichtung an. Deswegen ist es ihr wichtig, in ihrem Garten möglichst vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu bieten.

Brackel

, 15.07.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als ehemalige Biologie-Lehrerin, Grünen-Parteimitglied und Presbyterin in der evangelischen Kirchengemeinde Brackel liegt Beate Preckwinkel die Natur und die „Bewahrung der Schöpfung“ sehr am Herzen.

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In ihrem Vorgarten, einem circa 550 Quadratmeter großen „Stückchen Erde“, möchte sie eine möglichst große Artenvielfalt und Biodiversität gedeihen lassen. Um die 200 Pflanzenarten bewirken eine großen Artenvielfalt verschiedener Tiere im Wildgarten der 68-Jährigen.

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Presbyterin legt in ihrem Wildgarten Wert auf „Bewahrung der Schöpfung“

Beate Preckwinkel sieht die Erhaltung der Natur als Verpflichtung an. Deswegen ist es ihr wichtig, in ihrem Garten möglichst vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu bieten.
15.07.2020
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In der Mitte des Gartens befindet sich ein Teich. Eingegrenzt wird er von Gilbweiderich. Von weitem ist der Teich relativ unscheinbar. Damit Beate Preckwinkels Enkelkind nicht ins Wasser fällt, hat sie ihn eingezäunt.© Tobias Larisch
Fische leben in dem Teich von Beate Preckwinkel nicht. „Ich überlasse den völlig der Natur“, sagt sie. Mit der Zeit hätten sich Molche den Teich zu ihrem Eigen gemacht. Die Pflanzen drumherum habe sie einmal mit einer Mischung angepflanzt, danach aber alles wachsen gelassen.© Tobias Larisch
Blutweiderich ist eigentlich eine Teichpflanze. In Beate Preckwinkels Garten wächst sie überall, aber nicht am Teich. „Ich habe keine Ahnung, wie sie dahin gekommen ist“, sagt sie. Als ehemalige Biologie-Lehrerin freut sich die 68-Jährige besonders darüber, dass die Insekten die Pflanze nutzen.© Tobias Larisch
Am Haus steht ein Pflaumenbaum. „Es kann sein, dass da Fledermäuse drin sind, aber ich bin mir nicht sicher“, sagt Beate Preckwinkel. Sicher hat die Grünen-Politikerin aber schon viele Vogelarten, Igel, Insekten und Molche in ihrem Garten gesehen. „Ich freue mich über jedes Tier im Garten“, sagt Preckwinkel.© Tobias Larisch
Das Dach der Garage hat Beate Preckwinkel begrünt. Mit einer angelehnten Leiter kommt sie dort hoch. Anders als die meisten restlichen Pflanzen im Garten, hat sie die auf dem Garagendach selbst angepflanzt und muss sie pflegen.© Tobias Larisch
Neben der erhöhten Terrasse, die zu Beate Preckwinkels Küche führt, befindet sich ein Wintergarten mit Blick in den Garten, in dem sie auch bei schlechtem Wetter ihren Garten genießen kann. „Ich habe an meinem Garten große Freude und kann mich darin entspannen“, sagt sie.© Tobias Larisch
Die Wiese mäht Beate Preckwinkel selten und nur in Etappen. Ihr Tipp für eine schöne Blumenwiese: „Die muss nicht künstlich mit einer Pflanzenmischung angelegt werden, da in denen nicht-heimische Arten sein können, die sich nicht lange halten. Besser ist es, die Wiese einfach länger wachsen zu lassen.“© Tobias Larisch
Nicht alle Pflanzen in Beate Preckwinkels Garten sind von allein gewachsen. Die Rosen hat sie angepflanzt. Die meisten der circa 200 Pflanzenarten, die Preckwinkel mit Hilfe eines Bestimmungsbuches identifizieren konnte, sind von selbst gewachsen. Ihr Motto: „Nicht gegen, sondern mit der Natur gärtnern.“© Tobias Larisch
Ein Gemüsebeet gibt es in Beate Preckwinkels Garten auch, das sie einfach bewachsen lässt. Zudem baut sie verschiedene Kräuter und Obstsorten an,. „Der Garten ist nur begrenzt ein Nutzgarten. Vor allem ist es Wildgarten“, sagt Preckwinkel. „Ich möchte die Natur fördern.“© Tobias Larisch
Neben einem Pflaumenbaum hat Beate Preckwinkel auch Apfelbäume in dem circa 400 Quadratmeter großen Garten. Dazu kommen noch 150 Quadratmeter Vorgarten.© Tobias Larisch

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