FunDOmio-Eintritt kostet bis zu 34 Euro - Veranstalter erklärt die Preise

dzFreizeit

In wenigen Tagen startet der Dortmunder Freizeitpark „FunDOmio“. Ein billiges Vergnügen wird das nicht. Dabei sind die Preise laut Organisator sogar „spitz gerechnet“.

Dortmund

, 18.06.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Aufbau des temporären Freizeitparks „FunDOmio“ an den Dortmunder Westfalenhallen, der in der Zeit vom 25. Juni bis 11. August stattfindet, biegt so langsam auf die Zielgerade ein. Seit dem 8. Juni läuft mittlerweile auch der Ticket-Vorverkauf: Eintrittskarten kosten für Erwachsene regulär 34 Euro, Kinder bis zu einem Alter von 11 Jahren bezahlen 29 Euro - ebenso Senioren ab 65 Jahren. Für Kinder bis 4 Jahre ist der Eintritt frei.

Im Vorfeld der Eröffnung regt sich nun auch vereinzelte Kritik an den Eintrittspreisen: So schreibt eine Facebook-Userin: „Bei allem Verständnis für die Schausteller - wer kann sich den Besuch des Freizeitparks denn bei diesen Preisen leisten? Wenn ich mit meinen zwei Mädels dorthin gehe, bin ich schon fast 100 Euro los. Das ist als Alleinerziehende nicht möglich.“ Auch der Lokalsender Radio 91,2 berichtete unlängst über kritische Stimmen.

Der Dortmunder Schausteller-Sprecher und FunDOmio-Organisator Patrick Arens hat für die Eintrittspreise eine klare Erklärung:

Das Budget für den Park betrage knapp 2,5 Millionen Euro, es gebe besondere Anforderungen durch die Corona-Schutzverordnung - die Voraussetzungen für das außergewöhnliche Sommerferien-Highlight an den Westfalenhallen sind also anspruchsvoll. „Wir mussten aber einfach etwas tun, denn wir können nicht mehr nur auf der faulen Haut liegen“, betont Arens.

Jetzt lesen

100.000 Euro für Schutzmaßnahmen

Wie jede Veranstaltung sei zuvor natürlich auch der temporäre Freizeitpark finanziell durchkalkuliert worden.

Dabei habe man angesichts des Budgets bereits „spitz gerechnet“, unterstreicht Arens: „Aufgrund der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen dürfen täglich nur 5.000 Besucher auf das Gelände. Dann müssen wir auch immer damit rechnen, dass es Regentage geben kann, an denen dann deutlich weniger Menschen kommen. Solche Dinge müssen wir natürlich auch bei der Ansetzung der Eintrittspreise beachten.“

Beispielsweise belaufen sich alleine schon die Kosten für die Corona-Schutzmaßnahmen wie etwa die Bereitstellung von Desinfektionsmittel Arens zufolge auf 100.000 Euro.

Für die Schausteller lautet die Devise somit: Bei den Erwartungen realistisch bleiben. „Wir gehen nicht davon aus, dass wir hier mit einem riesen Gewinn rausgehen werden“, erklärt Arens.

Andere Freizeitparks sind teurer

Gegenüber anderen Freizeitparks liege man bei den Eintrittspreisen unterdessen sogar noch deutlich unter den teilweise veranschlagten Ticketkosten. „Und bei den Attraktionen, die wir anbieten, ist eine grundsätzliche Orientierung an anderen Freizeitparks durchaus erlaubt“, so Arens.

Jetzt lesen

Zum Vergleich: Im Freizeitpark Phantasialand kostet eine Tageskarte für Erwachsene normalerweise 52,50 Euro, beim Movie Park in Bottrop werden 40 Euro fällig.

Vorverkauf ist gut angelaufen

Ihm sei bewusst, dass die Eintrittspreise nicht unbedingt günstig ausfielen, allerdings seien sie durchaus gerechtfertigt, argumentiert Arens. Zusätzlich zum ohnehin bunten Angebot wolle man sich bemühen, „vor allem auch für Kleinkinder, die ja einen kostenfreien Zugang haben, tolle Aktionen auf die Beine zu stellen.“

Jetzt lesen

Derweil ist die erste Phase des Online-Ticketverkaufs (8. bis 15. Juni) bereits abgeschlossen. Konnten sich Frühbucher jeden Alters in der ersten Woche noch über einen günstigeren Ticketpreis von 29 Euro freuen, wird seither der reguläre Preis fällig.

Organisator Patrick Arens stimmen die ersten Eindrücke positiv: „Das Projekt scheint gut angenommen zu werden. Wir können zwar noch keine genauen Zahlen nennen, allerdings sind wir mit der ersten Verkaufsphase durchaus zufrieden.“

Lesen Sie jetzt