Polizeikonvoi sperrt City-Kreuzung für gepanzerten Lastwagen in Dortmund

dzWas war da los?

Großes Geheimnis um einen Polizeieinsatz am Mittwochmorgen in Dortmund: Drei besondere Polizeiwagen begleiteten ein Spezialfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn durch die Innenstadt.

Dortmund

, 08.01.2020, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mittwochmorgen, kurz nach 9 Uhr, vier Fahrzeuge fahren von der Hohen Straße aus über die Poststraße in der Dortmunder Innenstadt. Blaulicht und Sirenen sind eingeschaltet, der vorausfahrende Polizeiwagen - kein normaler Streifenwagen - sperrt die Kreuzung zur Luisenstraße ab.

Ihm folgt ein großer gepanzerter Lastwagen in Polizei-Optik, aus der Entfernung sieht er einem Wasserwerfer ähnlich. Der Konvoi wird von zwei weiteren Autos vervollständigt. Der Laster fährt in eine Garage der Bundesbank am Hiltropwall, die anderen warten draußen.

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Was hinter diesem Einsatz steckt, ist nicht für die Öffentlichkeit zu erfahren. Die Bundesbank gibt keine Infos heraus, weil man die Mitarbeiter schützen wolle. Naheliegend ist aber die Vermutung, dass es sich um einen sensiblen Geldtransport handeln könnte.

Die Bundesbank zieht in den kommenden Monaten um

Im Laufe dieses Jahres soll der Bundesbank-Neubau an der B1 eröffnet werden. 12 Millionen Menschen werden dann von dort mit Bargeld versorgt. Einige Mitarbeiter sind an dem Standort bereits im Einsatz.

Meldungen zu solchen Transportfahrten gibt es aus mehreren deutschen Großstädten mit Bundesbank-Filialen. In Hannover wurden im April Gäste eines Cafés per Lautsprecher aufgefordert, die Straße frei zu machen. In Hamburg war die Rede von einem 100-Millionen-Euro-Transport in einem 500-PS-Lastwagen.

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