Hauptkommissarin Rosa Herzog, gespielt von der renommierten Theaterschauspielerin Stefanie Reinsperger, ist die Neue im Dortmunder Tatort-Team, das in Kürze wieder auf dem Bildschirm zu sehen ist. © Thomas Kost/WDR
Dortmund-Tatort

Polizeigewalt und Fake News – die Neue im Tatort hat ihren ersten Fall

Fans des Dortmund-Tatorts müssen nicht länger warten. Die neue Kommissarin Rosa Herzog ist erstmals dabei, wenn in Kürze Folge 17 ausgestrahlt wird. Und sie bringt eine besondere Fähigkeit mit.

Aylin Tezel als Nora Dalay ist Geschichte im Dortmunder Tatort. Sie hat neue Herausforderungen gesucht. Jetzt kommt Hauptkommissarin Rosa Herzog, gespielt von Stefanie Reinsperger, und komplettiert das Ermittler-Quartett mit Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt) und Jan Pawlak (Rick Okon).

Und die Neue geht gleich in die Vollen. Sowie Nora Dalay mit der Abgabe ihres Dienstausweises und ihrer Waffe im ersten Teil der Tatort-Jubiläums-Doppelfolge „In der Familie“ eher unvermittelt aus der populären Krimi-Reihe verschwand, so unversehens taucht Rosa Herzog auf – gleich am Anfang der 17. Dortmunder Tatort-Episode „Heile Welt“, die am 21. Februar um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird.

Nach einem Brand im Keller des Gerberzentrums, einer Hochhaus-Siedlung in Dortmund, wird die verkohlte Leiche einer jungen Frau gefunden. Rosa Herzog, erkennt schnell, dass das Opfer erschlagen wurde. Auch finden sich Hinweise auf eine versuchte Vergewaltigung. Bei den Ermittlungen wird die Dortmunder Mordkommission mit Rassismus, Polizeigewalt und Fake News konfrontiert.

Ein Blick für die Mimik

Mit der Neuen erhält das Dortmunder Team eine neue Fähigkeit. Rosa Herzog ist auf das Lesen von Mikroexpressionen spezialisiert, das heißt, sie beobachtet und analysiert die Mimik und Körpersprache ihres Gegenübers, registriert die kleinste Regung und zieht ihre Schlüsse daraus.

Allerdings kann sie dieses Talent bei ihrem Debüt noch nicht voll ausspielen. Sie zeigt es nach und nach. Auch über ihre Vergangenheit wird der Zuschauer nur scheibchenweise etwas erfahren. Das war beim letzten Neuzugang Jan Pawlak nicht anders.

„Heile Welt“ wurde im vergangenen Jahr unter Corona-Bedingungen gedreht – alle Schauspieler mussten vor dem Drehstart zu Hause in Quarantäne bleiben. Zweimal in der Woche wurden sie auf Corona getestet. Am Set herrschten strenge Hygiene-Maßnahmen mit morgendlichem Fiebermessen und Maskenpflicht. Der Mundschutz durfte nur für den eigentlichen Dreh abgenommen werden.

Corona hat am Drehbuch mitgeschrieben

Corona hat aber auch am Drehbuch mitgeschrieben. So wird sich ein kurzer Dialog um das Virus drehen. Das eine oder andere Mal wird auch eine Gesichtsmaske zu sehen sein. Szenen, die laut Drehbuch mit vielen Leuten auf engem Raum vorgesehen waren, wurden oftmals nach draußen verlegt.

Corona ist auch schuld, dass von Dortmund dieses Mal bis auf eine Szene im Dortmunder WDR-Studio wieder nicht viel zu sehen ist. Das Meiste wurde rund um Köln gedreht. Man wollte die Reisen für das gesamte Team möglichst reduzieren.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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