Raser und Poser

Polizei-Einsatz gegen Tuner bei Minusgraden: 200 Szene-Fahrzeuge auf dem Wall

Das Thermometer zeigte Werte weit unter Null – trotzdem waren am Wochenende wieder Raser, Poser und illegale Tuner auf dem Dortmunder Wall unterwegs. Die Polizei allerdings auch.
Der Wall ist am vergangenen Wochenende nicht wirklich einladend gewesen – und doch war dort wieder viel los. © Thomas Thiel (Archivbild)

Obwohl das Wetter nicht wirklich dazu einlädt, eine Spritztour mit dem Auto zu machen, hatte die Polizei erneut viel bei Kontrollen am Dortmunder Wallring zu tun. Am Wochenende (13. und 14. Februar) kontrollierte die Polizei trotz eisiger Temperaturen rund szenetypische 200 Fahrzeuge und über 200 Personen.

Die Polizei baute in die beiden Nächten Kontrollstellen, Verkehrsleitungen und Überwachungsposten auf, um gegen die Raser, Poser und illegalen Tuner auf dem Wall vorzugehen.

Ein Auto beschlagnahmt

Unter den kontrollierten Personen habe es laut Polizei nur wenige gegeben, wie „rechtfertigende Gründe“ hatten, „in der Nacht ohne Ziel über den Wall zu fahren“.

An dem Einsatzwochenende sprach die Polizei 43 Platzverweise aus. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt, da die Betriebserlaubnis erloschen war. Zudem wurden 28 Verkehrsverstöße – darunter mehrere Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen – von Angehörigen der Szene geahndet.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die bei den Einsätzen der Polizei ebenfalls vor Ort sind, stellten zudem 35 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung fest.

Laut Polizei habe es an diesem Wochenende jedoch keine Hupkonzerte, keine aufheulenden Motoren und auch keine illegalen Rennen auf dem Wall gegeben.

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