„Konsequente Plastikverbannung“: Das sagt Rewe zur Plastik-Aktion der Umweltaktivisten

Plastic Attack

Umweltaktivisten haben vor dem Rewe an der Rheinischen Straße mit einer Aktion gegen Plastikverpackungen demonstriert. Zum Thema Nachhaltigkeit hat sich Rewe jetzt geäußert.

Unionviertel

, 04.09.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Konsequente Plastikverbannung“: Das sagt Rewe zur Plastik-Aktion der Umweltaktivisten

Mit mitgebrachten Taschen kann man Verpackungsmüll vermeiden. © dpa

Nudeln in Plastik. Reis in Plastik. Eingeschweißtes Obst. In Plastik. Das ist Alltag in vielen Supermärkten. Mit einer Aktion hatten junge Umwelt-Aktivisten vor wenigen Tagen gegen Plastikverpackungen demonstriert.

Vor dem Rewe im West-Center an der Rheinischen Straße hatten sie sämtliche Einkäufe in mitgebrachte Behälter umverpackt –und den Müll dagelassen. Einen ganzen Einkaufswagen voll. Ein Mitarbeiter hatte dazu gesagt, die jungen Leute würden „das Samstagsgeschäft blockieren“.

Jetzt meldet sich Rewe offiziell zum Thema: „Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmenskultur von Rewe verankert“, hat auf unsere Anfrage Julia Hertin von der Pressestelle geantwortet. Die Verbannung von Plastiktragetaschen gehöre dazu.

„Die bereits umgesetzten Änderungen bei den Verpackungen unserer Eigenmarken führen dazu, dass jährlich 7000 Tonnen weniger Kunststoffe verbraucht werden. Das entspricht gut 15 Prozent unseres bisherigen Bedarfs. Bis Ende 2030 werden wir alle Eigenmarkenverpackungen umweltfreundlicher gestalten“, schreibt Julia Hertin.

Weitere Initiativen seien mehr loses Obst. Anstelle von Plastikstrohhalmen biete Rewe Alternativen aus Edelstahl, Papier oder Glas an. Auch Plastikgeschirr soll bis Ende 2019 verschwinden – davon würden innerhalb der Rewe Group immerhin 146 Millionen Stück verkauft.

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