Phoenix-See im Dunkeln: Lichter werden immer wieder gestohlen

dzBeleuchtungsausfälle

Am Phoenix-See verschwinden die Brücken abends im Dunkeln, weil die Lampen oft gestohlen werden. Die DEW21 kümmert sich um den Ersatz der LEDs – und hat an einer anderen Stelle vorgesorgt.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 16.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einige Lampen am Phoenix-See brachten in der Vergangenheit viele Probleme mit sich: Auf der einen Seite werden immer wieder LEDs gestohlen, auf der anderen Seite drücken Baumwurzeln die Leuchtmittel nach oben.

Zumindest letzteres Problem wurde jedoch inzwischen von der DEW21 behoben. Auf dem Hörder Burgplatz wurde die Baumbeleuchtung durch eine neue Konstruktion der „Konsortium Straßenbeleuchtung Dortmund“ (Strabeldo) ersetzt.

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„Die Strabeldo hat spezielle Bodeneinbautöpfe anfertigen lassen, die über einen Metallring an den Baumschutzbügeln befestigt werden. Hiermit wurden diese Strahler ausgestattet, die aufgrund des Drucks der Baumwurzeln eine Stolpergefahr dargestellt haben“, sagt Jana-Larissa Marx, Pressesprecherin der DEW21.

Hier wurde bereits eine Lösung für die Beleuchtungsausfälle gefunden. An anderer Stelle müssen Gäste noch geduldig sein.

Hier wurde bereits eine Lösung für die Beleuchtungsausfälle gefunden. An anderer Stelle müssen Gäste noch geduldig sein. © Alexandra Wachelau (Archiv)

Mehr als die Hälfte der Lampen waren von diesem Problem betroffen und wurden im Juli ausgetauscht, so Jana-Larissa Marx.

Vandalismus-Problem an den Brückengeländern

Ein ganz anderes Problem gibt es bei der Beleuchtung der Brückengeländer. Drei Brücken am See – zwei im Norden und eine im Osten des Phoenix-Sees – haben LED-Leisten.

Doch diese wurden in der Vergangenheit immer wieder geklaut oder zerstört. Auch momentan zeigt sich vor Ort dieses Bild: Viele LEDs sind beschädigt oder fehlen komplett – zumindest am östlichen Zulauf des Sees.

Hier sind nur noch Kabel sichtbar. An anderen Stellen wurden auch diese entfernt.

Hier sind nur noch Kabel sichtbar. An anderen Stellen wurden auch diese entfernt. © Alexandra Wachelau

Laut Jana-Larissa Marx setzt die Strabeldo die Geländer momentan wieder instand. „Wir gehen davon aus, dass die Schäden spätestens bis zu Beginn der 44. KW behoben sind“, sagt die Pressesprecherin. Heißt: Anfang November wird es wieder Licht an den Brücken geben.

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Für eine nachhaltige Lösung hat die DEW21 schon in der Vergangenheit angekündigt, besonders widerstandsfähige, neue Leuchtmittel einzusetzen. Allerdings erstmal an einer der Brücken am Phoenix-See: „Insgesamt sind drei Brücken mit LED-Leisten in den Handläufen ausgestattet. Zwei Brücken sind im Eigentum der Emschergenossenschaft, eine im Eigentum der Stadt Dortmund“, fasst Jana-Larissa Marx zusammen.

Rein dekorative Leuchten

Eine der drei Brücken wird diese besonders „Vandalismus-sicheren Lichtleisten“ als Test bekommen, so Marx. „Wenn sich diese Technik im Testbetrieb bewährt, werden auch die beiden anderen Brücken damit ausgestattet“, sagt sie.

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Bis auf die – inzwischen beseitigte – Stolpergefahr auf dem Hörder Burgplatz sind die genannten Beleuchtungsanlagen rein dekorativer Natur. Dennoch fällt vor allem die immer wieder ausfallende Geländerbeleuchtung vielen Menschen auf: Bereits Ende 2019 wurde dies beim Bürgerdialog Phoenix-See angesprochen.

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