Pfarrerin und Kirchenmusiker schaukeln in die Osternacht

Osternachts-Gottesdienst Brackel

Wie kann man das Schaukeln im Leben veranschaulichen? Na, zum Beispiel auf der Schaukel im Gneisenaupark. Eine Pfarrerin und ein Kirchenmusiker taten‘s und kündigen einen Gottesdienst an.

Brackel

, 13.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Pfarrerin und Kirchenmusiker schaukeln in die Osternacht

Kirchenmusiker und Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth und Pfarrerin Sandra Sternke-Menne schaukeln im Gneisenaupark- ein Sinnbild für den Osternachts-Gottesdienst. © Andreas Schröter

Das Leben sei wie eine Schaukel, sagt Sandra Sternke-Menne, Pfarrerin in der Evangelischen Gemeinde Brackel. Mal geht es auf-, mal abwärts. Und genau daran wolle sie im Osternachts-Gottesdienst am Karsamstag (20.4.), 23 Uhr, in der Evangelischen Kirche am Hellweg erinnern. Sie habe eigentlich sogar eine Schaukel in der Kirche aufhängen wollen, sagt sie, aber das sei dann doch wegen des Denkmalschutzes und der dicken Dübel, die dazu in die Decke hätten getrieben werden müssen, schwierig gewesen.

Das „Hohe Lied der Liebe“

Sie wolle im Gottesdienst über das „Hohe Lied der Liebe“, einen Bibeltext, sprechen und Fragen nachgehen wie: Was ist es, das Menschen lieben? In allen Gottesdiensten in der Karwoche gehe es um Existenzielles, um das Dunkle und um das, was Auferstehung eigentlich bedeute.

Der Kirchenmusiker und Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth sucht noch Teilnehmer an einem Projektchor, den er eigens für den Osternachts-Gottesdienst zusammenstellen möchte - am besten Leute, die singen können, wie er sagt. Geprobt wird Montag (15.4.), 19.30 Uhr, und Samstag (20.4.), 10 Uhr, in der Kirche. Zum Liedrepertoire gehören Taizé-Gesänge sowie Neue Geistliche Lieder und Traditionelles. Infos zum Projektchor gibt‘s auch unter E-Mail meier-barth@gmx.de

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