Vermisster wieder da

Patient verschwand aus Klinikum – Polizei suchte ihn mit Helikopter

Ein 54-jähriger Patient ist am Montag aus dem Klinikum-Nord verschwunden. Die Polizei hat ihn mit einem Hubschrauber gesucht – zunächst ohne Erfolg. Am Abend gab es dann Entwarnung.
Es gibt positive Nachrichten aus den Dortmunder Krankenhäusern. © Oliver Schaper

Am frühen Montagmorgen (21.12.) sahen Anwohner einen Hubschrauber über Dortmund-Eving fliegen. Teils habe dieser mehrere Minuten an einer Stelle gestanden. Hinter dem Einsatz steckte eine Suchaktion: Das Klinikum-Nord hatte einen Patienten als abgängig gemeldet, so Polizei-Pressesprecherin Kristina Purschke.

Der Gesuchte sei 54 Jahre alt, schrieb die Polizei später am Tag in einer Pressemitteilung. Laut Polizeiangaben habe sich der Mann aus Sundern zur Behandlung im Klinikum-Nord befunden.

Dieses habe er jedoch gegen 4.45 Uhr in unbekannte Richtung verlassen. Da eine „Eigengefährdung“ nicht ausgeschlossen werden könne, entschied sich die Polizei zu einer Öffentlichkeitsfahndung samt Foto.

Seit 4.47 Uhr wurde der Mann bereits vermisst. Nachdem zunächst das Gebäude durchsucht worden sei, habe man auch das Gelände und die nähere Umgebung durchkämmt. Neben dem Helikopter setzte man als nächste Option einen Spürhund ein, der die Fährte des Mannes aufnehmen sollte.

Nachdem auch dies erfolglos geblieben war, veröffentlichte die Dortmunder Polizei ein Foto des Gesuchten und bat die Bevölkerung um Hinweise. Am Montagabend dann die Entwarnung: Der vermisste 54-Jährige ist wieder da. Der Mann erschien am Montagabend in einer Polizeiwache und begab sich anschließend in ärztliche Behandlung, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Hinweis der Redaktion: In einer ersten Version des Textes hatten wir ein Foto und den vollen Namen des 54-Jährigen veröffentlicht. Da die Vermisstenfahndung am Abend zurückgenommen wurde, haben wir beides entfernt.

Dorsten am Abend

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