Parents for Future demonstrieren zum fünften Mal in Dortmund

Klimaschutz

Mitten in den Sommerferien haben die „Parents for Future“ in Dortmund für den Klimaschutz demonstriert. Passanten wurden aufgefordert, sich dem Zug anzuschließen. Meistens vergeblich.

Dortmund

, 10.08.2019, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Parents for Future demonstrieren zum fünften Mal in Dortmund

Nach dem Auftakt auf dem Friedensplatz zogen rund 180 Demonstranten am Samstag (10.8.) über den Westenhellweg zum Westpark. © Matthias Langrock

Was haben vegane Ernährung, die Flucht aus Afrika und Flugreisen miteinander gemein? Geht es nach der „Parents for Future“-Bewegung eine ganze Menge. Zum Auftakt der fünften Dortmunder „Parents for Future“-Demo am Samstag (10.8.) auf dem Friedensplatz erklärte Helmut Pruß vom Netzwerk Ariwa erklärte vor circa 180 Demonstranten, vegan zu leben sei für den Klimaschutz „viel wirksamer als der Verzicht auf Flugreisen oder der Kauf eines Elektroautos“.

Kristin Wimmeler vom der Dortmunder „Fridays for Future“-Bewegung verwies auf Zahlen des Umweltbundesamtes: Weltweit gingen jährlich etwa ein Drittel der Lebensmittel auf dem Weg vom Feld bis zum Teller verloren, während gleichzeitig etwa 800 Millionen Menschen unter Hunger leiden. Durch die Verschwendung entstünden mehr als 38 Millionen Tonnen Treibhausgase.

Zu den Parents for Future gehörten auch viele Kinder

Zu den Demonstranten gehörte längst nicht nur die „Parents“-Generation; es nahmen sehr viele Kinder teil und Großeltern teil. Auf dem Demonstrationszug über Hansastraße, Westenhellweg und Rheinische Straße Richtung Westpark riefen die Demonstranten immer wieder die Passanten zum Mitmachen auf.

Parents for Future demonstrieren zum fünften Mal in Dortmund

Die fünfte Dortmunder "Parents for Future"-Demo startete am Samstag (10.8.) auf dem Friedensplatz. © Matthias Langrock

Neben den üblichen Rufe wie „Es gibt kein Recht, die Umwelt zu zerstören“ proklamierten die Teilnehmer unter anderem: „Wir demonstrieren auch für euch!“ und forderten Zuschauer auf: „Nicht nur fotografieren, sondern mitgehen.“ Doch letztlich wechselte so gut wie kein Zuschauer von seiner Shopping-Runde in die Schar der Demonstranten.

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