Overgünne soll sicherer werden – Stadt prüft Optionen

dzVerkehrssicherheit

Seit Wochen setzen sich Eltern für mehr Sicherheit an der Overgünne in Benninghofen/Loh ein. Einige Vorschläge werden nun geprüft. Die Eltern bleiben aber weiterhin aktiv.

von Alexandra Wachelau

Benninghofen, Loh

, 15.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

An der Overgünne, westlich der Benninghofer Straße, sind gleich zwei Einrichtungen für Kinder: Die Benninghofer Grundschule und der Kindergarten „Die Klabauterkinder“.

Viele Eltern, deren Kinder täglich diese Straße überqueren müssen, sind besorgt: Die meisten Autofahrer halten sich nicht an die Tempo-30-Vorschrift. Zudem ist auf Höhe der Benninghofer Grundschule keine Querungsmöglichkeit auf der Straße.

Querungshilfe und Versetzung des Tempo-30-Schildes

Lilith Huesmann setzt sich schon seit Monaten unter anderem für einen Zebrastreifen, eine Rechts-vor-Links-Regelung und eine Tempobegrenzung ein.

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Nun wird von der Verwaltung der Stadt Dortmund geprüft, ob auf Höhe der Hausnummern 107/109 eine Querungshilfe, auch Sprunginsel genannt, eingerichtet werden könnte. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins mit Vertretern von Verwaltung, Politik und Polizei.

Es wurde bereits ein Leuchtdisplay aufgehangen – leider zeigt es momentan in die falsche Richtung.

Es wurde bereits ein Leuchtdisplay aufgehangen – leider zeigt es momentan in die falsche Richtung. © Alexandra Wachelau

Zudem soll das Schild, das den Beginn der 30er-Zone vor der Benninghofer Grundschule kennzeichnet, weiter nach vorne versetzt werden. Die Elterninitiative vor Ort möchte sich weiterhin für eine sicherere Straße einsetzen, so Lilith Huesmann.

Alltag auf der Overgünne: Dieser Wagen stellt sich schon mal auf die Kurve ein und nutzt den Platz der Gegenfahrbahn.

Alltag auf der Overgünne: Dieser Wagen stellt sich schon mal auf die Kurve ein und nutzt den Platz der Gegenfahrbahn. © Michael Nickel

Sie hat Ende 2019 einen Antrag an die Stadt gestellt. „Als nächstes werden wir wahrscheinlich Kontakt zu anderen Anliegern, vor allem Kindertageseinrichtungen, suchen“, sagt sie.

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