Ostwall: Außenring in Richtung Neutor bleibt noch bis nächste Woche teilweise gesperrt

Bauarbeiten

Wegen archäologischer Ausgrabungen und eines Fahrbahnausbaus bleiben Teile des Ostwalls noch bis zum 8. März für Fahrzeuge gesperrt.

Dortmund

, 04.03.2019, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Innenring des Ostwalls zwischen Olpe und Junggesellenstraße sind bei Fahrbahnausbauarbeiten archäologische Funde, Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, entdeckt worden. Aus diesem Grund muss die Sperrung der Fahrspur im Außenring des Ostwalls in Fahrtrichtung Kreuzung Neutor voraussichtlich bis einschließlich Freitag (8. März) verlängert werden. Bis dahin steht in Fahrtrichtung Kreuzung Neutor nur eine Fahrspur zu Verfügung.

Zweite Bauphase mit Verzögerung

Bereits im Sommer 2018 hatte man während der ersten Bauphase Überreste der Stadtmauer am Ostwall freigelegt. Pünktlich zu Beginn des Weihnachtsmarkts schloss man die Fahrbahndecke jedoch zunächst wieder, um den Verkehr zur Weihnachtszeit nicht zu sehr zu strapazieren. Eine Wiederaufnahme der Arbeiten war für den 22. Januar geplant, musste aufgrund schlechter Wetterverhältnisse aber verschoben werden.

Rosenmontagszug umgeleitet

Nach Abschluss der Bauarbeiten, für die die oberen 20 Zentimeter der Mauer abgetragen werden mussten, sollen die Überreste wieder unter der Straße verschwinden. „Für uns ist es immer besser, wenn die Funde im Boden bleiben. Dort passiert ihnen nichts“, so Stadtarchäologe Igmar Luther.

Der Rosenmontagszug konnte wegen der Großbaustelle nicht seinen gewohnten Weg über den Wall nehmen. Er wurde über Kuckelke, Kamp- und Hansastraße umgeleitet.

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