Corona-Kontrollen von Stadt und Polizei: „Werden genau hinsehen“

Langes Osterwochenende

Die Corona-Zahlen steigen, und doch locken das Osterwochenende und das gute Wetter die Menschen nach draußen. Polizei und Stadt reagieren mit Kontrollpersonal und dringenden Appellen.

Dortmund

, 01.04.2021, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Phoenix-See ist sicher ein beliebtes Ziel für Oster-Ausflügler. Es gilt aber die Maskenpflicht, und es wird Kontrollen geben.

Der Phoenix-See ist sicher ein beliebtes Ziel für Oster-Ausflügler. Es gilt aber die Maskenpflicht, und es wird Kontrollen geben. © Stephan Schütze (Archiv)

Es ist Ostern, es ist schön, es ist Corona - und das bedeutet auch: Die Corona-Schutzverordnung muss weiter beachtet werden. Osterausflügler müssen im gesamten Stadtgebiet mit Kontrollen, ob die Schutzverordnung auch eingehalten wird, rechnen - auch und gerade an den Osterfeiertagen. Das kündigten Stadt und Polizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Donnerstag an.

Besonders Örtlichkeiten, an denen sich viele Menschen unter freiem Himmel aufhalten, wolle man in den Blick nehmen, so ein Stadtsprecher auf Anfrage. Dazu gehören unter anderem der Phoenix-See, das Gelände Phoenix-West, der Westpark oder auch der Nordmarkt.

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Die Stadt führe täglich besonders in den Nachmittag- und Abendstunden Schwerpunkteinsätze zur Überwachung der Corona-Schutzverordnung durch - gemeinsam mit der Polizei.

Bei der Stadt Dortmund sind dies zurzeit 45 Mitarbeiter von den Streifendienstkräften des kommunalen Ordnungsdienstes sowie zusätzliche 26 zusätzlich für solche Kontrollen eingesetzte Außendienstkräfte.

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Lagebedingt werde dann entschieden, wieviel Personal eingesetzt werde. Zeitweise werde an bestimmten Punkten auch externes Sicherheitspersonal eingesetzt. „Dies gilt auch für das kommende Osterwochenende.“

„Verstöße werden konsequent geahndet“

Auch die Polizei betonte, an vielen Orten im Einsatz zu sein und Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung konsequent zu ahnden. Weiterhin gelte: Ein Treffen von zwei Haushalten mit maximal fünf erwachsenen Personen ist erlaubt. „Bitte belassen Sie es dabei“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Stadt.

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In der Pressemitteilung verweisen Polizei und Stadt auf den großen Grünflächenanteil in Dortmund: „Bitte überlegen Sie dennoch gut, ob Sie an Ostern unbedingt einen der potentiellen Hotspots wie Phoenix-See, Hohensyburg, Rombergpark oder Fredenbaum aufsuchen müssen“, heißt es in der Pressemitteilung. In vielen Naherholungsgebieten gelte auch eine Maskenpflicht, die einzuhalten sei.

Ostertage im engsten Kreis

Dortmunds stellvertretender Polizeipräsident, Ralf Ziegler, appellierte außerdem an die Dortmunder: „Bleiben Sie vorsichtig und vernünftig. Genießen sie die Osterfeiertage im engsten Kreis und suchen Sie nicht überfüllte Naherholungsgebiete auf.“

Der Appell der Stadt lautet, die Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und die Maskenpflicht „im Interesse der eigenen Gesundheit und der der Mitmenschen einzuhalten und damit zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beizutragen“.

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