Streit um Schulschließungen: NRW-Bildungsministerin schießt gegen Dortmund

Coronavirus

Die Debatte um Schulschließungen geht in die nächste Runde: Nun legt NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer nach - mit einer klaren Kritik in Richtung Dortmund.

Dortmund

, 18.03.2021, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schulschließungen: NRW-Bildugsministerin schießt gegen Dortmund

NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) mit klarer Ansage in Richtung Dortmund. © picture alliance/dpa

"Schulschließungen allein auf Zuruf oder via Twitter dürfe es nicht geben", sagte NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) bei einer digitalen Pressekonferenz.

Eine Spitze gegen die Stadt Dortmund, die auch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mehrere Beiträge zur Forderung des Dortmunder Oberbürgermeisters Thomas Westphal nach Schulschließungen veröffentlicht hat.

Schließung einzelner Schulen wäre möglich

Wie die WAZ berichtet, mahnte Gebauer an, dass sich auch "SPD-Hauptverwaltungsbeamte an das geordnete Verfahren zu halten" haben. Neben Dortmund hat sich unter anderem auch die SPD-geführte Stadt Duisburg für Schulschließungen ausgesprochen.

Die Kommunen könnten nur beantragen, einzelne Schulen zu schließen, allerdings müssten alternative Möglichkeiten zu erst geprüft werden, so Gebauer.

Die Ministerin weist zudem daraufhin, dass das Infektionsgeschehen an den Schulen in Nordrhein-Westfalen geringer sei als noch vor einem Jahr. Des Weiteren erhoffe sie sich mehr Sicherheit durch die Verbreitung von Testkits.

Derzeit sind für die Schulen in NRW ein Test pro Kind und Woche veranschlagt. Wie Gebauer allerdings mitteilte, soll die Zahl der Testkapazitäten erhöht werden.

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