Notbetrieb der Schleuse Henrichenburg endet deutlich früher als geplant

Dortmunder Hafen

Statt Ende November nimmt die Schleuse Henrichenburg bereits deutlich früher wieder ihren normalen Betrieb auf. Die Schleuse ist für Schiffe der einzige Zugang zum Dortmunder Hafen.

von Patricia Friedek

Castrop-Rauxel, Hafen, Dortmund

, 18.07.2019, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Notbetrieb der Schleuse Henrichenburg endet deutlich früher als geplant

Die Schleuse Henrichenburg ist ein wichtiger Punkt für den Schiffsverkehr von und nach Dortmund. © Dortmunder Hafen AG

Es gibt freudige Nachrichten für die Dortmunder Hafen AG: Der Notbetrieb der Schleuse Henrichenburg endet deutlich früher als zuvor erwartet. Das teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich mit. Statt Ende November ist der Dortmunder Hafen nun ab dem 17. September wieder vollständig über die Schleuse Henrichenburg anfahrbar. Die Schleuse ist seit dem 15. Juni gesperrt.

Die Schleuse in Waltrop, direkt an der Grenze zu Castrop-Rauxel, bildet wasserseitig den einzigen Zugang zum Dortmunder Hafen. Bis zum 31. Juli ist die Schleuse noch vollständig für den Schiffsverkehr gesperrt. Ab dem 1. August folgt dann ein eingeschränkter Betrieb, der sich auf die Abend- und Nachtstunden beschränkt.

Einsatz von Hafenanliegern und Fürsprechern zeigt Wirkung

Hafenanliegern, Vertreter aus Stadt, Land und Bund sowie die Hafen AG selbst hatten sich für die schnelle Wiederaufnahme des Betriebs eingesetzt. Zuvor gab es viel Ärger um die Schleuse. „Wir freuen uns über die beschleunigten Grundinstandsetzungsarbeiten und fühlen uns in unserem weiteren Einsatz für eine zusätzliche Schleuse bestärkt – wo ein Wille ist, ist offensichtlich auch ein Weg“, sagt Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

Die Schleuse Henrichenburg wird vom Bund betrieben und unterhalten. Durch sie kommen jährlich etwa 2.200 Schiffe in den Dortmunder Hafen, die rund 2,5 Millionen Tonnen Güter umschlagen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Feine Sahne Fischfilet

Sänger „Monchi“ im Interview: „Für irgendwelche Nazi-Lappen ist mir meine Zeit zu wichtig“