Für Schüler, die zuhause aus unterschiedlichen Gründen nicht lernen können, gibt es eine Notbetreuung in den Schulen. © dpa
Schule und Coronavirus

Notbetreuung: Tausende Dortmunder Schüler sitzen weiterhin in der Schule

Es liegen Zahlen vor, wie viele Kinder in Dortmund die Notbetreuung in den Schulen nutzen. Die große Mehrheit bleibt zuhause. Doch die Zahl der anwesenden Schüler ist nicht gering.

Dortmunds Schulen sind im Distanzunterricht. Technische Probleme wie zum Start am 11. Januar wurden am zweiten Tag nicht gemeldet. Viele Familien erarbeiten sich ein Lernsystem in den eigenen vier Wänden.

Mehrere Tausend Dortmunder Schüler erledigen die Aufgaben allerdings weiterhin in den Klassenräumen und bleiben bis zum Nachmittag zusammen.

Bis zu 15 Prozent der Dortmunder Schüler in der Notbetreuung

Dortmunds Schuldezernentin Daniela Schneckenburger (Grüne) benennt am Dienstag (12.1.) nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands die Zahl der Eltern, die ihre Kinder für die Notbetreuung angemeldet haben, mit „10 bis 15 Prozent“.

Das entspräche rund 10.000 Schülerinnen und Schülern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zuhause lernen können.

Eltern nehmen teilweise gezielt einzelne Tage in Anspruch

„Diese Zahlen können in den nächsten Wochen schwanken, weil Eltern ihre Kinder gezielt neben der Arbeit betreuen oder einzelne Tage in Anspruch nehmen“, sagt Daniela Schneckenburger. An einzelnen Schulen sei der Bedarf höher, andere meldeten zum Start kein einziges Kind in der Notbetreuung.

Der verfügbare Personal, das aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ganztags-Träger und Lehrern besteht, sei nach erstem Eindruck zurzeit ausreichend, so Schneckenburger.

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Felix Guth

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