Notarzt muss Randalierer betäuben, um seine Verletzungen zu behandeln

Polizei Dortmund

Nachdem ein 24-Jähriger von einer Jugendlichen abgewiesen wurde, soll er ihr ins Gesicht geschlagen haben. Dann hat er sie in ein Café verfolgt und ist da erst so richtig ausgerastet.

Dortmund

09.09.2020, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil eine 16-Jährige einen Mann abgewiesen hat, schlug er ihr ins Gesicht und in den Bauch.

Weil eine 16-Jährige einen Mann abgewiesen hat, schlug er ihr ins Gesicht und in den Bauch. © dpa

Ein 24-jähriger Mann ist am Montag (7. September) auf der Schleswiger Straße in der Nordstadt ausgerastet und hat eine junge Frau geschlagen. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, wie die Polizei Dortmund berichtet.

Ersten Zeugenaussagen zufolge soll der aus Soest stammende Mann gegen 21.20 Uhr die Frau auf der Schleswiger Straße in aufdringlichster Weise angesprochen haben. Die 16-Jährige aus Lünen habe daraufhin dem 24-Jährigen gesagt, dass er sie in Ruhe lassen soll. Daraufhin soll er ihr mit der Faust ins Gesicht und den Bauch geschlagen haben. Die 16-Jährige flüchtete in ein nahegelegenes Café.

Mann verletzt sich selbst

Der Mann sei in dem Café vollkommen ausgerastet und habe Tische und Stühle gegen die Eingangstür geworfen. Dabei habe er sich augenscheinlich im Gesicht verletzt. Beim Eintreffen der Polizei habe sich der 24-Jährige nicht beruhigen lassen und randalierte weiter. Bei der Festnahme soll er erheblichen Widerstand geleistet haben und versuchte die Beamten zu treten und zu bespucken.

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Bei Ankunft der Rettungskräfte habe er auch versucht, diese zu bespucken. Eine Behandlung der Gesichtsverletzung war nicht möglich und konnte erst nach einer Sedierung durch den Notarzt erfolgen.

Die Polizei erstattet Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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