50 Jahre Schulzentrum: Norbert Dickel und Metin Tolan kommen nach Asseln

dzSchulzentrum Asseln

Wenn sich zwei Schulen an einem Standort befinden, bringt das ganz viele Vorteile für beide. Deshalb feiern Immanuel-Kant-Gymnasium und Max-Born-Realschule demnächst nicht nur ein Jubiläum.

Asseln

, 19.09.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Schulzentrum Asseln am Grüningsweg herrscht vom 30. September bis 4. Oktober Ausnahmezustand. Schüler und Lehrer von Immanuel-Kant-Gymnasium und Max-Born-Realschule haben gleich doppelten Grund zu feiern: das 50-jährige Bestehen des Schulzentrums und die Wiedervereinigung. Bekanntlich war die Max-Born-Realschule während der Sanierung des Schulkomplexes lange in der ehemaligen Hauptschule Wickede untergebracht.

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Alle rund 1500 Schüler des Schulzentrums beteiligen sich zunächst an verschiedenen schulübergreifenden Projekten, die unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ stehen. Dabei gibt‘s Upcycling- und Geo-Caching-Projekte, aber auch solche, die sich ums Soziale Lernen drehen. „Ganz viele Schüler wollten beim Kochen mitmachen“, sagt die Schulleiterin der Max-Born-Realschule, Dr. Johanna Kahlert, „da konnten wir nicht auf alle Wünsche eingehen“.

Höhepunkt der Woche ist ein Festakt am Freitag (4.10.) um 10.30 Uhr mit 500 geladenen Gästen, der von Schülern moderiert wird. BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel hat sein Kommen genauso zugesagt wie Prof. Metin Tolan von der TU Dortmund, der für seine launigen Vorträge - zum Beispiel zum Thema Beamen bei Star Trek - bekannt ist.

50 Jahre Schulzentrum: Norbert Dickel und Metin Tolan kommen nach Asseln

Am Schulstandort am Grüningsweg vereint sind Max-Born-Realschule und Immanuel-Kant-Gymnasium. © Andreas Schröter

Obwohl beide Schulleiter - natürlich - nicht die Anfänge der beiden Schulen erlebt haben, wissen sie doch, dass zu Beginn viel improvisiert werden musste. Es habe Ausweichstandorte zum Beispiel in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule oder in Containern gegeben, erklärt IKG-Schulleiter Markus Katthagen. Das IKG sei eine Art Nachfolger des früheren Geschwister-Scholl-Gymnasiums, das bekanntlich zur Gesamtschule umfunktioniert wurde, und die Max-Born Realschule habe früher Otto-Hahn-Realschule geheißen. Auch eine Hauptschule habe es damals noch in Asseln gegeben, sodass zeitweise sogar drei Schultypen an einem Standort vereint gewesen seien.

Saniertes Gebäude wirkt hell und modern

Die Sorgen und Befindlichkeiten von damals sind heute vergessen. Beide Schulen erfreuen sich an dem frisch renovierten Gebäudekomplex, der hell und modern wirkt - etwas, das sich auf Schüler und Lehrer gleichermaßen positiv auswirke. Auch über den Stand der Digitalisierung äußern sich beide Schulleiter positiv. Jede Klasse habe einen großen Touchscreen oder einen Beamer, es gebe WLAN - und auch I-Pads in größerer Zahl sind angekündigt.

Aus ihrem gemeinsamen Standort wollen beide Schulen künftig noch mehr machen als bisher. So soll es für starke Max-Born-Schüler leichter sein, aufs IKG zu wechseln - und umgekehrt. Eine Spezialisierung lehnen beide Schulleiter ab. Sie wollen den Schülern ein möglichst breit gefächertes Angebot machen.

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