Neugestaltete Betonwände im Goystadion Hörde: Was für den Anblick und gegen Schmierereien

Goystadion

Die Wände im Goystadion in Hörde sahen nicht gerade einladend aus. Es waren einfache graue Betonwände überzogen mit unschönen Schmierereien. Eine Neugestaltung soll jetzt für Abhilfe sorgen.

von Rüdiger Barz

Hörde

, 03.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Neugestaltete Betonwände im Goystadion Hörde: Was für den Anblick und gegen Schmierereien

Bezirksstellenleiter Ulrich Spangenberg (v.l.), Ehrenamts- Intergrationbeauftragter Gerd Martinschledde und Künstler Oliver Mark vor einer der neu gestalteten Wände. © Rüdiger Barz

Das Goystadion im Ortsteil Hörde ist bekannt. So auch die seitlichen, nackten grauen Betonwände mit ihren leidigen Farbschmierereien. Das ist nun Vergangenheit.

Der Besucher, der nun den von einer parkähnlichen Landschaft umschlossenen Sportplatz betritt, wird begrüßt von großformatigen und plakativ schmückenden Schlagworten an der einen Wand, während die zweite mit dem Namen des Stadions in geschwungener Schrift aufwartet.

"Endlich haben wir auch den Namen Goystadion im Goystadion"

"Wir kämpfen hier vor Ort schon lange mit Farbschmierereien an den Wänden", erzählt der Ehrenamts- und Intergrationbeauftragte Gerd Martinschledde vom VfL Hörde. „Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr ein Projekt mit der Jugendfreizeitstätte am Clarenberg und dem Künstler Oliver Mark gestartet.“

Neugestaltete Betonwände im Goystadion Hörde: Was für den Anblick und gegen Schmierereien

Der Platz und sein Geschehen sollen widergespiegelt werden. © Rüdiger Barz

Erfahrungsgemäß werden gestaltete Wände nicht mehr unbedingt beschmiert.

Die Umsetzung sollte das Geschehen auf dem Platz widerspiegeln, das war dem Kreativen Mark wichtig, und: "Es sollte nach Spaß und Lebensfreude aussehen.“ „Wichtig war unserem Verein auch, dass der Name ‚Goystadion‘ dargestellt wird, denn den gab es nicht“, ergänzt Martinschledde.

"Die gesamte Gestaltung macht es einfach schöner", sagt Bezirksstellenleiter Ulrich Spangenberg. Die Bezirksvertretung hat das Projekt finanziell gefördert.

Lesen Sie jetzt