Neues zur alten Schule - Letzte Klasse aus dem Jahrgang 1961

An der Bittermarkstraße

Inga Reimers und Linus Weber haben sich daran gemacht, die alte Schule an der Bittermarkstraße zu neuem Leben zu erwecken. Viel Arbeit - und eine Spurensuche in der Stadtteil-Geschichte.

Bittermark

, 29.10.2020, 15:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das alte Schulgebäude an der Bittermarkstraße (rechts).

Das alte Schulgebäude an der Bittermarkstraße (rechts). © Britta Linnhoff

Inga Reimers und Linus Weber sind junge Leute. Sie haben vor wenigen Wochen die alte Schule in der Bittermarkstraße gekauft. Seitdem sind die dabei, die Geschichte des 1873 gebauten Hauses freizulegen. Mit ihrer Hände Arbeit - und mit der Bitte, bei der Suche nach der Geschichte des Hauses zu helfen. Es gibt erste Reaktionen.

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Walter Wille ist 1940 geboren. Seine Familie, so sagt er, sei „seit Generationen Bittermärker“. Vater und Onkel seien dort zur Schule gegangen. Weiter berichtet er: „Ab 1946 gingen alle Kinder aus der Bittermark in die Kirchhörder Grundschule an der Hagener Straße.“ Er selbst wurde auch dort 1946 eingeschult.

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1946. Wille hat es hervorgekramt. Es zeigt ihn im ersten Schuljahr.

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1946. Wille hat es hervorgekramt. Es zeigt ihn im ersten Schuljahr. © privat

Erinnerungen hat auch Wolfgang Brose. Er sei, so erzählt er, Ende 1960 mit der Familie aus Kirchhörde in die Bittermark gezogen, in Sichtweite der alten Schule. Die sei eine Außenstelle der Kirchhörder Volksschule gewesen: „Hier gingen die Schüler der ersten Klasse aus der Bittermark, Kirchhörde und meines Wissens auch Schanze zur Schule“, erinnert er sich.

Ab der zweiten Klasse sei dann an der Kirchhörder Volksschule unterrichtet worden. Er selbst sei nach den Osterferien 1961 eingeschult worden. „Wir waren die letzte Klasse, die in der Bittermark zur Schule ging“. Später sei das Haus noch von der evangelischen Kirchengemeinde Wellinghofen genutzt worden.

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