Neue Zeiten: Post-Kunden müssen sich auf Änderungen einstellen

dzCorona-Krise

Die Deutsche Post hat durch die Corona-Krise besonders viel zu tun. Bei einigen Filialen gibt es andere Öffnungszeiten - auch am heimischen Briefkasten kann sich etwas verändern.

Dortmund

, 17.04.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Während in vielen Berufen die Corona-Pandemie dafür sorgt, dass der Terminkalender leer bleibt, hat die Post alle Hände voll zu tun. „Wir haben Vorweihnachtsniveau“, sagt ein Sprecher der Post - mit dem Unterschied, dass Weihnachten planbar sei.

Acht Millionen Pakete liefern Postboten zurzeit jeden Tag aus. Normalerweise beläuft sich die Zahl auf 5,2 Millionen. In den Ostertagen gingen besonders viele Pakete ein: Da viele Menschen ihre Familienangehörigen nicht persönlich sehen konnten, verschickten sie kleine Geschenke und Osternester.

Wegen der Corona-Krise haben einige Postfilialen ihre Öffnungszeiten angepasst. Das betrifft auch Geschäftsstellen in Dortmund.

Diese Postbank-Filialen in Dortmund öffnen aktuell zu folgenden Zeiten:

  • Kurfürstenstraße: Montags bis freitags 9-13 Uhr und 14.30-18.30 Uhr; samstags 9-13 Uhr.
  • Kampstraße: Montags bis freitags 10-13 Uhr und 14-18 Uhr; samstags 9-12 Uhr.
  • Hörder Semerteichstraße: Montags bis freitags: 10-13 Uhr und 14-18 Uhr; samstags 9-12 Uhr.
  • Ginsterstraße: Montags bis freitags: 10-13 Uhr und 14-18 Uhr; samstags 9-12 Uhr.

Auch bei anderen Post-Filialen können die Öffnungszeiten abweichen. Die Post arbeite mit Partner-Filialen, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Diese Partner könnten ihre Arbeitszeiten selbstständig ändern.

Viele Unternehmen würden in Wellen-Systemen arbeiten. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter in Teams eingeteilt werden, die zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten und sich auf der gar nicht mehr begegnen. So soll das Ansteckungsrisiko gesenkt werden. Kunden könnten auf der Internetseite der Deutschen Post unter der Rubrik „Standorte“ nachschauen, ob ihre Filiale die Öffnungszeiten beibehalten hat.

Da auch bei der Post viele Mitarbeiter zur Zeit im Zwei-Wellen-System arbeiten, weist das Unternehmen auf veränderte Zustellzeiten hin. Es könne sein, dass der Postbote die Briefe anstatt wie gewohnt um 11 Uhr erst drei Stunden später einwirft.

„Das, was die Paketzusteller zur Zeit leisten, ist außergewöhnlich“, so der Sprecher der Post. Doch die Zusteller erzählen ihm zufolge auch von kleinen Gesten, mit denen Kunden ihre Dankbarkeit zeigen: Mal sind es nette Worte an der Haustür, mal ein Dankeschön in den sozialen Netzwerken oder auch kleine Notizen an den Briefkästen.

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