Ganz viel neues Licht für Brackel - Donetz startet ein Großprojekt

dzStraßenbeleuchtung

In Brackel gibt es derzeit Klagen über Straßenlaternen, die nicht leuchten. Das soll aber bald der Vergangenheit angehören.

Brackel

, 23.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Peter Lübbert, ein ehemaliger Pfarrer, der im Westen der Stadt tätig war, aber in Brackel lebt, beklagt sich über die dauerhaft dunkle Straßenlaterne an der Oesterstraße / Ecke Auf der Mühle. Bereits Anfang des Jahres habe er die Dortmunder Netz GmbH (Donetz), die für die Stromversorgung der Stadt zuständig ist, darüber informiert. Lübbert: „Jede Nacht, wenn ich mit meinem Hund Cleo Gassi gehe, fällt mir die Dunkelheit an der Straßenecke auf.“

Jetzt lesen

Nach der Donetz-Auskunft „Wir arbeiten alle gemeldeten Fälle der Reihe nach ab“, die er in der Zeitung gelesen habe, sei leider noch nichts in die Tat umgesetzt worden. Donetz ist eine 100-prozentige Tochter von DEW21.

„Ein recht umfangreiches Erneuerungsprogramm“

DEW-Sprecherein Rebecca Alishah antwortet nun so: „Derzeit werden in Brackel 3154 Leuchtstellen auf nachhaltige LED-Leuchten umgestellt und an 936 der 3154 Leuchtstellen zusätzlich die Masten ausgewechselt.“ Das sei ein recht umfangreiches Erneuerungsprojekt, für das Donetz mit dem Wuppertaler Unternehmen Spie zusammenarbeitet. Auch der von Peter Lübbert genannte Standort gehöre dazu. Allerdings sei diese Leuchte noch nicht ausgewechselt worden. Die von Peter Lübbert angesprochene Störung sei dem Unternehmen bekannt und werde von den Kollegen schnellstmöglich bearbeitet. Je nach Ursache könne die Behebung aber auch länger andauern.

Mitarbeiter der Wuppertaler Firma Spie sind derzeit in Brackel damit befasst, ganze Laternenmasten auszutauschen - wie hier an der Oesterstraße

Mitarbeiter der Wuppertaler Firma Spie sind derzeit in Brackel damit befasst, ganze Laternenmasten auszutauschen - wie hier an der Oesterstraße. © Andreas Schröter

Auch Brackels Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka (SPD) meldet sich zu diesem Thema zu Wort. Er sagt unabhängig von der speziellen Laterne, die Peter Lübbert meint: „Bis Mitte des Jahres, wenn alle Laternen im Stadtbezirk installiert und endabgenommen sind, muss man noch mit der einen oder anderen Fehlfunktion rechnen.“ Der angepeilte Termin für den Stadtbezirk sei Mitte Juli.

„Nicht unruhig werden, wenn eine Laterne mal aus der Reihe tanzt“

Die ausführenden Firmen installieren und stellen ein - das sei ein derzeit laufender Prozess an vielen Stellen gleichzeitig. Daher: „Nicht unruhig werden, wenn die eine oder andere Laterne mal aus der Reihe tanzt. Dazu werden auch noch straßenspezifische Programme eingespeist.“

Wenn alles richtig eingestellt sei, so Czierpka weiter, melden sich diese „intelligenten“ Lampen bei Störungen selbsttätig, es laufen täglich umfangreiche Selbsttestprogramme und daher sollten Störungen in Zukunft schnell und unkompliziert behoben werden, wenn es sie denn überhaupt noch gebe.

Jetzt lesen

Bis dahin: Störungsmeldungen telefonisch rund um die Uhr unter Tel. 0231 54497-111 oder per E-Mail unter beleuchtungsstoerung@dew21.de melden.

Lesen Sie jetzt