Auf dem Westenhellweg gilt weiterhin Maskenpflicht. Eine Maßnahme, um die hohe Inzidenz wieder zu drücken. © Stephan Schuetze
Dortmunder City

Neue Regeln: Das bedeutet die Lockerung der Maskenpflicht in Dortmund

Die Stadt Dortmund hat die Maskenpflicht in der City wieder gelockert, die erst Ende Januar eingeführten strengeren Regeln sind schon wieder Geschichte. Wir erklären, was die neuen Regeln bedeuten.

Auf viel Kritik ist die Ausweitung der Maskenpflicht auf alle Straßen und Plätze der City innerhalb des Wallrings gestoßen, die seit dem 23. Januar gilt. Oder besser gesagt: galt. Denn seit diesem Dienstag (16.2.) gilt eine neue sogenannten „Allgemeinverfügung“ der Stadt Dortmund. Und dabei rudert die Stadt mit Verweis auf die gesunkenen Infektionszahlen in Sachen Maskenpflicht zurück.

Wir erklären, was sich geändert hat und was dabei zu beachten ist.

Welche Regelung gilt nun?

Die Maskenpflicht gilt nun wieder nur noch in den Fußgängerzonen – das heißt auf in erster Linie auf dem Westenhellweg, Ostenhellweg und in der Brückstraße. Also alle Bereiche, die durch ein klassisches Fußgängerzonen-Schild gekennzeichnet sind. Mischverkehrsflächen wie die Silberstraße oder die Prinzenstraße gehören nicht mehr dazu.

Betroffen sind aber auch die Fußgängerzonen außerhalb der City in den Stadtteilzentren, die Münsterstraße zwischen Priorstraße und Mallinckrodtstraße und der Nordmarkt.

Überall ist einheitlich in der Zeit von 9 bis 20 Uhr eine

Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es muss keine FFP2- oder OP-Maske sein, sondern es kann auch eine Alltagsmaske, ein Schal oder Tuch sein.

Die Maskenpflicht gilt unabhängig von der Fußgängerzonen-Regelung auch für das Umfeld geöffneter Geschäfte mit einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang. So sieht es die neue Coronaschutz-Verordnung des Landes vor, die am Montag (15.2.) in Kraft getreten ist. In Geschäften muss eine medizinische Maske getragen werden.

Was bedeutet die neue Maskenregelung für den Alltag?

Rechtsdezernent Norbert Dahmen bittet darum, auch in anderen Bereichen der City außerhalb der Fußgängerzonen weiterhin Maske zu tragen. Verpflichtend ist das allerdings nicht mehr. Dort ist es dann etwa wieder möglich zu rauchen, eine Bratwurst zu essen oder einen Coffee to go zu trinken.

Dass dies in den vergangenen Wochen in der gesamten City (außer auf privaten Flächen) nicht möglich war, hat für Kritik gesorgt. Insbesondere Imbissbuden oder Bäckereien waren davon betroffen.

Weiterhin gilt aber, dass man um Umfeld von 50 Metern von Imbissbetrieben nicht essen darf. „Wenn man das einhält, ist man aber meist auch aus der Fußgängerzone raus“, erklärt Dahmen.

Wie lange gilt die Regelung?

Wie die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes ist die Gültigkeit der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht nur bis zum 22. Februar begrenzt. Erst dann sollen mit einer neuen Coronaschutz-Verordnung die letzten Vereinbarungen von Bund und Ländern umgesetzt werden.

Mit einer erneuten Verschärfung der Maskenpflicht ist dann allerdings nicht zu rechnen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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