Nagelstudios dürfen am Montag (8.3.) wieder öffnen. © dpa
Corona-Schutzverordnung

Neue Corona-Regeln: Was ab 8. März in Dortmund wieder erlaubt ist

Ein bisschen mehr Normalität kehrt ab 8. März (Montag) ins Leben der Dortmunder zurück - allerdings unter strengeren Bedingungen als gedacht. Ein Überblick, was wieder erlaubt ist.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat das, was der Corona-Gipfel am Mittwoch (3.3.) im Kanzleramt beschlossen hat, am Freitag in die neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gegossen.

Neben den allgemeinen Regeln (Mindestabstand, Gesichtsmaske, gegebenenfalls tagesaktueller Antigen-Schnelltest) und den Kontaktbeschränkungen (zwei Haushalte mit maximal fünf Personen, Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit) gibt es auch ein paar Lockerungen im Einzelhandel und bei den Dienstleistungen, solange Dortmund bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 bleibt.

Der Inzidenzwert von Dortmund bleibt für Lockerungen wichtig; denn jetzt ist klar, dass der für weitere Öffnungen maßgebliche Inzidenzwert in NRW nicht der landesweite ist, sondern jeweils der der Kreise und kreisfreien Städte.

In der Corona-Schutzverordnung heißt es, dass Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 50 liegt, in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium Lockerungen auf der Basis der beschlossenen Öffnungsschritte vereinbaren können.

Inzidenzwert muss sieben Tage in Folge unter 50 liegen

Allerdings gilt der Inzidenzwert unter 50 nicht, wie ursprünglich angenommen, schon nach drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Zahlen unter 50, sondern erst nach sieben und bei sinkender Tendenz. Und das Gesundheitsministerium hat da immer noch ein Wörtchen mitzureden.

Ab Montag (8.3.) dürfen wieder Buchhandlungen öffnen, wenn auch mit einer Beschränkung der Kundenzahl. Außerdem können Einzelhändler nach vorheriger Terminvereinbarung einen Kunden pro 40 Quadratmeter ins Geschäft lassen (Click and meet).

Manche Dienstleistungen nur mit tagesaktuellem Schnelltest

Auch Wettannahmestellen dürfen öffnen, um Wettscheine entgegenzunehmen. Spiele oder Rennen dürfen aber nicht vor Ort am Bildschirm verfolgt werden.

Nach den Friseuren sind jetzt auch wieder Dienstleistungen erlaubt wie Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen – allerdings unter strikten Hygienevorschriften.

Wenn die Kundin oder der Kunde etwa bei einer Rasur zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt, dürfen diese Dienstleistungen nur dann ausgeführt werden, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest nachweisen können. Das Personal selbst muss alle zwei Tage einen solchen Test machen.

Regelmäßige Schnelltests in vollstationären Alteneinrichtungen

Überhaupt hat das Land an seiner Teststrategie gearbeitet. So müssen die Pflegekräfte vollstationärer Einrichtungen und der Eingliederungshilfe jeden zweiten Tag getestet werden. Besuchern soll empfohlen, beziehungsweise angeboten werden, vor dem Besuch einen Antigen-Schnelltest zu machen.

Auch die Bewohner selbst sollen einmal pro Woche per Schnelltest getestet werden, bei Verlassen der Einrichtung müssen sie bei der Rückkehr einen Schnelltest machen und drei Tage später einen zweiten – sofern genug Testmaterial vorhanden ist. Fehlt dieses, muss die Einrichtung das Gesundheitsministerium darüber unterrichten.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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