Direkt gegenüber der Reinoldikiche weist nun ein LED-Schild auf die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasken-Maske hin. © Maximilian Konrad
Corona-Pandemie

Neue blinkende Schilder weisen in Dortmund auf die Maskenpflicht hin

Erst waren es Schilder an Laternen, dann Graffiti auf den Pflastersteinen. Jetzt hat sich die Stadt noch etwas überlegt, um auf die Maskenpflicht in der Innenstadt aufmerksam zu machen.

Wer an diesem Freitagmittag (13.11.) durch die Dortmunder Innenstadt läuft, sieht einen überwiegenden Teil an Menschen, die sich an die Maskenpflicht hält. Das könnte einerseits an der Präsenz des Ordnungsamtes und der Polizei liegen.

Andererseits vielleicht auch an einigen Schildern, die an Laternen angebracht sind, oder an den Piktogrammen, die vor Kurzem auf Pflastersteine gesprüht wurden, um auf die Maskenpflicht hinzuweisen.

Aber das reicht noch nicht, findet die Stadt. Deshalb gibt es nun auch ein blinkendes LED-Schild gegenüber der Reinoldikirche, vor dem Fahrgeschäft am Willy-Brandt-Platz. Das Schild soll für den Mund-Nasen-Schutz sensibilisieren.

„Wir wollen eine noch größere Aufmerksamkeit für die Maskenpflicht in diesem Gebiet erregen“, sagt Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage. „Mit dem LED-Schild wollen wir noch mehr Leute erreichen.“

Zwei Texte mit Grafik zu sehen

Vor allem wegen der vielen Menschen, die sich in der Innenstadt tagtäglich bewegen, habe man das Schild gerade dort angebracht, erklärt Löchter.

Wer häufiger mit dem Auto unterwegs ist, dem dürfte die neue blinkende Tafel nicht ganz unbekannt sein. Denn eigentlich dient sie einem anderen Zweck. „Ursprünglich werden diese Schilder bei Fahrbahnverengungen eingesetzt, wenn statt drei nur zwei Spuren vorhanden sind“, beschreibt der Stadtsprecher.

Das LED-Schild wechselt zwischen den zwei Grafiken mit Text hin und her.
Das LED-Schild wechselt zwischen den zwei Grafiken mit Text hin und her. © Maximilian Konrad © Maximilian Konrad

Momentan sind mehrere solcher LED-Schilder im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Der Vorteil sei, dass die Wegweiser mit unterschiedlichen Grafiken bespielbar sind. Deshalb wurden sie nun umprogrammiert.

Zwei Botschaften werden aktuell angezeigt: „Bitte tragen Sie“ und dazu das Wappen der Stadt Dortmund ist als erstes zu sehen. Danach kommt „Mund-Nasen-Schutz“ mit einem Masken-Symbol.

Hinweistafeln stehen nur tagsüber an ihrem jeweiligen Ort

Die Schilder wurden vom Tiefbauamt der Stadt aufgestellt, weil sie aktuell übrig seien und nicht im Straßenverkehr eingesetzt werden müssten. Daher entstehen für die Stadt keine zusätzlichen Kosten.

Ob noch weitere hinzukommen, sei aktuell unklar und werde regelmäßig neu entschieden. „Wenn die Wegweiser wieder für die Fahrbahnverengungen gebraucht werden, werden wir sie aus der Stadt auch wieder abziehen. Auch beraten wir stets neu, wo Bedarf für die Schilder besteht“, sagt Löchter.

Es ist geplant, dass die Hinweistafeln an ihrem jeweiligen Ort temporär stehen. Sprich: Am Morgen werden sie vom Tiefbauamt hingestellt und abends wieder abgeholt. Damit sollen die Schilder vor allem vor Vandalismus in den Abendstunden geschützt werden.

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Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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