Neue Ampel: Eltern fordern einen sicheren Überweg, die Polizei sieht keine erhöhte Gefahr

Max-Planck-Gymnasium

An der Ardeystraße wird eine neue Ampel installiert. Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums sollen so die Straße sicherer queren. Richtig gefährlich sei es dort aber nicht, sagt die Polizei.

Kreuzviertel

, 02.05.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier entsteht die neue Ampelanlage.

Hier entsteht die neue Ampelanlage. © Nicole Giese

Beschwerden von Eltern häuften sich bei der Stadt Dortmund. An der Ardeystraße, an der das Max-Planck-Gymnasium liegt, müsse in Höhe der Bushaltestelle ein sicherer Fußgängerüberweg her. Denn der schnellste, aber bislang ungesicherte Weg führt direkt über die Ardeystraße.

„Jede Beschwerde wird ernst genommen und genau geprüft. Es geht immer um Sicherheit im Straßenverkehr und gute Vorschläge werden gerne angenommen und umgesetzt“, sagt Christian Schön als Pressesprecher der Stadt Dortmund. An der Ardeystraße wird nun eine neue Ampelanlage installiert. In circa zwei Monaten soll die fertig sein.

Seit 2008 gab es 15 Unfälle an der Ardeystraße

Aber was sagen die Unfallzahlen - ist es an der Ardeystraße gefährlicher als anderswo? „Aus polizeilicher Sicht lässt sich keine Unfallhäufungsstelle erkennen“, sagt Polizeioberkommissar Sven Schönberg. Seit 2008 habe es 15 Verkehrsunfälle mit Personenschäden und schweren Sachschäden im Bereich der Bushaltestelle gegeben. Unfälle mit leichten Sachschäden seien statistisch nicht mehr zu ermitteln.

Auch wenn die Ardeystraße kein Unfallschwerpunkt ist, so wurden doch im Laufe der Jahre 14 Fußgänger und Radfahrer leicht verletzt. Beim letzten größeren Unfall 2017 mit einem Pkw und einem Kraftrad wurden sogar zwei Personen schwer verletzt. „Schwer verletzt bedeutet einen ‚stationären Klinik-Aufenthalt‘ - mindestens über eine Nacht“, erklärt Schönberg. Ob die neue Ampel die Unfallzahl reduziert, wird sich zeigen.

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