Neubaugebiet am Phoenix-See: Verwunderung über alte Straßenbeleuchtung

dzWohnen in Dortmund

Neues Wohngebiet gleich neue Straßenbeleuchtung? Einen Steinwurf entfernt vom Phoenix-See ist das im Moment nicht der Fall. Aber dafür gibt es einen guten Grund.

Schüren

, 04.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Anfrage, was denn mit der Straßenbeleuchtung im Anton-Kalt-Weg los sei, konnte DSW21-Pressesprecher Ole Lünnemann nun gar nicht aus der Ruhe bringen.

Dabei hätte man doch meinen können, dass man bei der DSW21 rot vor Scham wird, wenn man die Pressestelle auf den Zustand der Beleuchtung in dem nagelneuen Wohngebiet anspricht.

Denn einer der „neuen“ Leuchtköpfe, die auf den fünf Masten in der Straße stecken, ist sogar mit Klebeband fixiert. Lünnemann war nur ein kurzes „Ja, das sind wohl unsere“ zu entlocken – dann kam die Erklärung hinterher.

Eine der Leuchten war sogar mit Klebeband fixiert.

Eine der Leuchten ist mit Klebeband fixiert. © Jörg Bauerfeld

Das sei alles so gewollt, so der DSW21-Sprecher. Mit Sparmaßnahmen habe das überhaupt nichts zu tun, sondern mit Vorsicht. „In den nächsten Wochen kommen dort die LED-Köpfe dran und dann werden auch die neuen Masten gestrichen“, sagt Lünnemann.

Arbeiten noch nicht beendet

Aber warum dann erst die „abgehalfterten“ Leuchten? „Wir machen das öfter so in Neubaugebieten“, sagt der DSW21-Sprecher. Der Grund am Anton-Kalt-Weg sei folgender: Da die Arbeiten in dem Baugebiet noch nicht beendet seien, hätte man zunächst ein Beleuchtungs-Provisorium angebracht.

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Die Erfahrungen zeigten, dass schon mal die eine oder andere neue Lampe von Baufahrzeugen zerstört werde – und das wolle man hier verhindern. Dabei hatten die Anwohner schon gedacht, dass sich DSW21 in ihrer Straße einen üblen Streich erlaubt hätte. Dem sei aber nicht so.

Ehemaliges Kirchengrundstück

Ach, und wer nicht weiß, wo der Anton-Kalt-Weg zu finden ist: Das Neubaugebiet liegt zwischen der Adelenstraße und der B236. Auf dem Gelände stand einmal das alte Gemeindehaus der katholischen Gemeinde in Schüren, die jetzt an der Gevelsbergstraße beheimatet ist.

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