„Nette Toilette“: Aplerbeck wartet nur noch auf den Ratsbeschluss

dzNette Toilette

Das Stadtbezirksmarketing hat die Weichen schon gestellt. Den entsprechenden Ratsbeschluss vorausgesetzt, sollen im Stadtbezirk nicht nur Aplerbecker „Nette Toiletten“ bekommen.

Aplerbeck

, 24.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel ist überzeugt: „Das ist ein guter Ansatz und besser, als wenn man öffentliche Toiletten aufstellt.“ Die Rede ist von der „Netten Toilette“. Seit fünf Jahren machen die Menschen im benachbarten Hörde damit gute Erfahrungen.

Öffentliche Einrichtungen, Gaststätten, Geschäfte und auch Kirchengemeinden stellen ihre Toiletten für Menschen mit einem dringenden Bedrüfnis zur Verfügung. Rund 270 Städte und Gemeinden folgen mittlerweile der Idee aus Aalen in Baden-Württemberg.

Die Nutzung ist kostenlos

Nun will die Stadt das Hörder Modell auf alle Stadtbezirke ausweiten. Einen entsprechenden Beschluss soll der Rat fassen. Das Aplerbecker Stadtbezirksmarketing hat vorausschauend schon einmal alle Weichen gestellt, erklärt Verwaltungsstellenleiter Michael Rohde. „‘Nette Toiletten‘ soll es dann aber nicht nur in Aplerbeck, sondern auch in Berghofen und Sölde geben.“

Rohde und Schädel denken an jeweils zwei Orte in den beiden Stadtteilen. Im Stadtbezirkszentrum sollen es ein paar mehr werden. „Allerdings haben wir in der Bezirksverwaltung und im Kaufland schon jetzt öffentliche Toiletten“, sagt Jürgen Schädel. „Und es gibt eine City-Toilette von Wall.“

Die ist allerdings kostenpflichtig, die Nutzung der „Netten Toilette“ dagegen kostenlos. Die Teilnehmer an dem Konzept erhalten 100 Euro für die Reinigung.

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