Mit Botschaften gegen die Bundesregierung ziehen die Impfgegner durch Dortmund. © Robin Albers
Demonstration

Nächster Querdenker-Autokorso in Dortmund: Treffpunkt ändert sich erneut

Straßensperren, Staus und Störversuche haben die Demonstrationen der Impfgegner zuletzt begleitet. Für Dienstag (30.3.) gibt es mal wieder einen neuen Startpunkt für den Autokorso.

Seit Wochen sind immer dienstags Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen in Dortmund unterwegs. Mit einem Autokorso wollen sie ihre Ablehnung gegenüber Impfungen kundtun. „Ich lasse mich nicht impfen“, lautet der Titel der Veranstaltung.

Am Dienstag (30.3.) gibt es nun eine Neuauflage. Treffpunkt ist diesmal ein Parkplatz an der Hohensyburgstraße, ganz im Süden Dortmunds. Dort ist wenig Publikum für die Demonstranten zu finden, Organisator Michael Schele hat in einem Video via Telegram eine „Riesenstrecke“ angekündigt.

Die Polizei Dortmund bestätigt, dass es eine Anmeldung mit diesem Startpunkt gibt. Ab 18 Uhr wollen sich die Teilnehmer treffen, 150 seien angemeldet, heißt es. Bei vorherigen ähnlichen Veranstaltungen waren rund 50 Autos in der Stadt, begleitet von vielen Polizei-Fahrzeugen, unterwegs.

Auch die Korso-Strecken waren zuletzt deutlich kürzer als im Vorfeld von den „Querdenkern“ angekündigt. Zur genauen Route möchte sich die Polizei aber nicht äußern, um Blockierern keine Hinweise zu geben.

Protest gegen Hetze und Falschinformationen

Menschen aus dem linken politischen Spektrum protestieren regelmäßig gegen die selbsternannten „Querdenker“. Sie wenden sich unter anderem gegen Hetzbotschaften und Falschinformationen wie Verschwörungstheorien, die von Teilen der Bewegung verbreitet werden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Kevin Kindel

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