Nachbarn mit Waffe bedroht

DORTMUND Zu einem größeren Polizei-Einsatz kam es am Montagnachmittag in Hörde an der Niederhofener Straße. Ein 57-Jähriger hatte dort seinen Nachbarn angeblich mit einer Kalaschnikow (AK-47) bedroht.

von Ruhr Nachrichten

, 22.07.2008, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Soft-Air-Waffe eines Dortmunders sah einer echten Kalaschnikow - wie hier im Bild - täuschend ähnlich.

Die Soft-Air-Waffe eines Dortmunders sah einer echten Kalaschnikow - wie hier im Bild - täuschend ähnlich.

Der Grund: Das Kistenstapeln des 35-jährigen Zeugen im Innenhof sei zu laut gewesen. Die Beamten umstellten daraufhin das Mehrfamilienhaus und überzeugten den 57-Jährigen die Wohnungstür zu öffnen. In seinen eigenen vier Wänden wurde der stark alkoholisierte Mann dann festgenommen.

Die Kalaschnikow entpuppte sich Gott sei Dank nur als eine Soft-Air-Waffe, die dem russischen Sturmgewehr täuschend echt sah.

Die Polizei weist daraufhin, dass Soft-Air-Waffen optisch von echten Waffen kaum zu unterscheiden sind. Werden diese in der Öffentlichkeit gezeigt, kann dies zu gefährlichen Situationen führen.

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