Nach Vapiano ist auch Maredo zahlungsunfähig: Wie geht es im Restaurant in Dortmund weiter?

Steakrestaurant in der City

Die Kette von Steakrestaurants ist schon der zweite Systemgastronom, der in der Coronavirus-Krise nicht mehr zahlen kann. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten.

Dortmund

, 24.03.2020, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
DIe Maredo-Filiale an der Ecke Balken- und Brauhausstraße in Dortmund ist derzeit wegen des Coronavirus geschlossen.

DIe Maredo-Filiale an der Ecke Balken- und Brauhausstraße in Dortmund ist wegen des Coronavirus geschlossen. © Marie Ahlers

Die Steakrestaurant-Kette Maredo hat Insolvenz angemeldet. Das erklärt das Unternehmen in einer Presssemitteilung. Der Insolvenzantrag sei vorsorglich gestellt worden, heißt es darin. Genau wie Vapiano sieht man bei Maredo die Maßnahmen gegen das Coronavirus als letzten Auslöser für die Zahlungsunfähigkeit.

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Auf das Dortmunder Maredo-Restaurant, das unweit vom Hansaplatz an der Balkenstraße liegt, hat das Insolvenzverfahren wohl erstmal keine Auswirkungen. Die Filiale ist zwar seit dem 18. März wegen des Coronavirus geschlossen. Thomas Schulz, Sprecher von Maredo, erklärte am Dienstag jedoch, dass das Restaurant nach dem Ende der Corona-Maßnahmen wieder öffnen soll.

Dieses Schild hängt derzeit in der Eingangstür der Dortmunder Maredo-Filiale.

Dieses Schild hängt derzeit in der Eingangstür der Dortmunder Maredo-Filiale. © Marie Ahlers

Staatshilfen statt Insolvenzverfahren?

Das ist nicht nur eine gute Nachricht für Steak-Liebhaber, sondern auch für die 23 Mitarbeiter, die in der Filiale beschäftigt werden. Das Team am Dortmunder Standort solle angestellt bleiben und mit einer Kombination aus Kurzarbeit- und Insolvenzgeldern bezahlt werden.

Derzeit hofft man bei Maredo noch auf Hilfen vom Staat. Sollte der sich entscheiden, der Maredo-Gruppe finanziell unter die Arme zu greifen, werde man den Insolvenzantrag womöglich wieder zurückziehen.

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