Nach dem Tod von George Floyd: Demo gegen Rassismus in Dortmund geplant

Demonstration

Am Samstag wollen auch in Dortmund Menschen gegen Rassismus auf die Straße gehen. Die angemeldete Demonstration reiht sich in eine weltweite Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt ein.

Dortmund

, 02.06.2020, 22:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch in Dortmund soll am Wochenende eine Demonstration gegen Rassismus stattfinden. (Symbolbild)

Auch in Dortmund soll am Wochenende eine Demonstration gegen Rassismus stattfinden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Update, 3. Juni, 16 Uhr:

Ein Tag nachdem die Demo angekündigt wurde, herrscht Verwirrung um den Veranstalter. Die unten zitierten Informationen des Bündnisses namens „Together“ sind online nicht mehr auffindbar, sowohl Instagram-Profil als auch Webseite wurden scheinbar gelöscht. Diese Redaktion erreichte Informationen, nach denen sich jemand falsches als Veranstalter ausgegeben habe.

Die Demonstration findet jedoch nach wie vor am Samstag um 14 Uhr in der City statt, wie die Polizei nach wie vor bestätigt. Sie berichtet auch, dass inzwischen eine zweite Demonstration unter dem Motto „Black Lives Matter“ angemeldet wurde, auch sie soll um 14 Uhr in der Innenstadt starten.

Nach Sachstand am Mittwoch (3. Juni) scheint es, als würde das Bündnis „Silent Demo“, das derzeit bundesweit Demos veranstaltet, hinter der Versammlung auf dem Hansaplatz stehen. Das geht aus einer öffentlichen Telegram-Gruppe hervor.

So hatten wir ursprünglich berichtet:

Auch Dortmund erreichen offenbar nun die Proteste und Demonstrationen gegen Rassismus, die nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd nicht nur in den USA, sondern weltweit stattfinden.

Für Samstag (6. Juni), 14 Uhr, ist eine Demo auf dem Hansaplatz angekündigt. Sie richtet sich nach Angaben der Veranstalter gegen Rassismus, auch der Tod von George Floyd soll thematisiert werden.

Veranstalter ist offenbar ein Bündnis namens „Together“, das sich selbst als eine Aktivistengruppe bezeichnet und sich nach eigenen Angaben gegen Ausgrenzung und für Gleichberechtigung einsetzen möchte.

Demozug über den Westenhellweg geplant

Die Polizei bestätigt, dass eine entsprechende Versammlung für 14 Uhr angemeldet wurde.

Wie die Veranstalter berichten, soll die Demo zunächst auf dem Hansaplatz starten und anschließend über den Westenhellweg ziehen. Sie motivieren Teilnehmer außerdem, Schilder mitzubringen und fordern sie auf, Masken zu tragen.

Seit der Afroamerikaner George Floyd am 25. Mai durch einen Polizeibeamten, der auf seinem Nacken kniete, getötet wurde, gehen in den USA Nacht für Nacht viele tausend Menschen auf die Straße. Sie fordern ein Ende von Rassismus und Polizeigewalt.

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