Im Awo-Seniorenzentrum in Kirchlinde waren viele Senioren nach ihrer ersten Impfung gegen das Coronavirus dennoch erkrankt. Der besondere Fall soll nun auch die Wissenschaft voran bringen.
Im Awo-Seniorenzentrum in Kirchlinde waren viele Senioren nach ihrer ersten Impfung gegen das Coronavirus dennoch erkrankt. Der besondere Fall soll nun auch die Wissenschaft voran bringen. © Tobias Weckenbrock (Archiv)
Impfungen

Nach Corona-Ausbruch: Awo-Senioren sollen an Forschungsprojekt teilnehmen

Senioren, die sich nach der ersten Impfung mit dem Coronavirus angesteckt haben, sollen nicht die zweite Dosis bekommen. Ein Dortmunder Immunologe untersucht nun, ob das der richtige Weg ist.

Bewohnerinnen und Bewohner des Awo-Seniorenzentrums in Kirchlinde sind im Januar, nachdem sie eine erste Dosis der Impfung gegen das Coronavirus erhalten hatten, dennoch erkrankt. Deshalb sollen sie nicht die zweite Impfung bekommen. Tests sollen nachweisen, ob sie auch so bereits hinreichend viele Antikörper gebildet haben.

Antikörperspiegel hängt auch von Schwere des Verlaufs ab

Blutprobe soll Aufschluss geben

Erkenntnisse sind auch für andere Forscher interessant

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Geboren in Dortmund. Als Journalist gearbeitet in Köln, Hamburg und Brüssel - und jetzt wieder in Dortmund. Immer mit dem Ziel, Zusammenhänge verständlich zu machen, aus der Überzeugung heraus, dass die Welt nicht einfacher wird, wenn man sie einfacher darstellt.
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