Mit Sturmhaube und Spürhund: SEK durchsucht Autos in Dortmund

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Die Bundespolizei hat am Montag (27.4.) Autos in Derne und Eving durchsucht – im Rahmen eines bundesweiten Einsatzes. Mit von der Partie war auch ein Spürhund.

Dortmund

, 27.04.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Spezial-Einsatzkräfte der Bundespolizei hatten am Montagnachmittag (27.4.) in Dortmunds Stadtteilen Derne und Eving zu tun. Sie durchsuchten dabei mindestens zwei Autos auf der Altenderner Straße, Ecke Im Schellenkai und auf der Evinger Osterfeldstraße. Auch ein Drogenspürhund war im Einsatz.

Die Altenderner Straße in Dortmund Derne war im Zuge des Einsatzes ab circa 14.30 Uhr für etwa eine Stunde gesperrt.

Mit von der Partie war auch ein Drogenspürhund, der sogar den Motorraum genau untersuchte.

Mit von der Partie war auch ein Drogenspürhund, der sogar den Motorraum genau untersuchte. © Oliver Schaper

Über die Pressestellen der Polizei Dortmund und der Bundespolizei war zu erfahren, dass die Bundespolizei in München für den Einsatz verantwortlich war.

Diese teilt auf Anfrage mit, dass es im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut bundesweit zu mehreren Durchsuchungen und auch zu fünf Festnahmen gekommen sei.

„Anlass der Ermittlungen ist der Tatverdacht des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie des Handels von nicht geringen Mengen Betäubungsmittel“, teilt ein Sprecher der Bundespolizei München mit.

Eine Seitenscheibe des durchsuchten Autos war eingeschlagen – ob das im Zuge der Durchsuchung passiert ist, lässt sich noch nicht sicher sagen.

Eine Seitenscheibe des durchsuchten Autos war eingeschlagen – ob das im Zuge der Durchsuchung passiert ist, lässt sich noch nicht sicher sagen. © Oliver Schaper

Zudem seien mehrere Kilogramm mutmaßlicher Betäubungsmittel sichergestellt worden. Art und genaue Menge der gefundenen Mittel seien derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Neben den Einsatzorten in Dortmund kam es zu Durchsuchungen in Pforzheim, Hagen und Bremen. Weitere Angaben – etwa, ob es auch in Dortmund zu Festnahmen gekommen ist – wollte die Bundespolizei am Montag noch nicht machen.

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