Mit Pfefferpotthast nach Malle? So weit kommt Sven Wesholek aus Dortmund in Sat.1-Kochshow

Top Chef Germany

Der Dortmunder Koch Sven Wesholek (26) ist nicht Deutschlands Top Chef 2019. Zu der Entscheidung der Jury führten ein Schnitt in den Finger und ein westfälisches Heimatgericht.

von Rebekka Antonia Wölky

Dortmund

, 13.06.2019, 10:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Pfefferpotthast nach Malle? So weit kommt Sven Wesholek aus Dortmund in Sat.1-Kochshow

Der Dortmunder Sven Wesholek kochte in der Sat.1-Kochshow um den Titel Top Chef Germany. © André Kowalski

Mit der Zubereitung eines Pfefferpotthasts konnte der Dortmunder Koch Sven Wesholek die Jurymitglieder Eckart Witzigmann, Alexandra Kilian und Peter Maria Schnurr in der finalen Folge der Kochshow „Top Chef Germany“ auf Sat.1 nicht überzeugen. Am Mittwochabend (12. Juni) ging es in der letzten Runde des Koch-Wettkampfes um 50.000 Euro Preisgeld. Die endgültige Entscheidung fiel auf Mallorca.

Vorher wurden aber noch einmal zwei von sechs Finalisten aussortiert.

Das Thema der ersten Kochaufgabe der Folge war „Heimat“. „Das Thema Heimat erzeugt bei uns allen ein gewisses Wohlgefühl. Genau dieses Wohlgefühl möchte ich gern auf der Zunge und dann im Magen spüren“, so Restaurantkritikerin Alexandra Kilian.

Handschuh störte beim Kochen

„Heimat ist ein schönes Thema, aber natürlich auch ein schwieriges, weil direkt viele Gefühle und Eindrücke auf einen einprasseln“, sagte Sven Wesholek. Bei der Zubereitung des Pfefferpotthasts mit Schmorfleisch, Kartoffeln und Roter Beete schnitt er sich gleich zu Beginn in den Finger und musste daraufhin einen Handschuh tragen, der ihn beim Kochen behinderte. Das Stresslevel stieg dadurch deutlich.

Am Ende nannte Witzigmann Wesholeks Fleisch ausgekocht, nicht rustikal genug. Kilian fand die Soße „gelig“. Für Sven Wesholek ging es also nicht nach Mallorca. „Top Chef“ wurde dort Franz-Josef Unterlecher.

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