Menschen in Dortmunds äußerstem Nordosten entmüllen ihr Dorf

Bürger- und Heimatverein Grevel

Der Bürger- und Heimatverein Grevel ist bekannt für seinen Tatendrang. Das gilt auch in Corona-Zeiten. 15 Mitglieder haben sich jetzt mit Greifzangen bewaffnet, um ihr Dorf zu entmüllen.

Grevel

06.01.2021, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins Grevel hielten Abstand beim Müllsammeln und auch beim Fototermin

Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins Grevel hielten Abstand beim Müllsammeln und auch beim Fototermin. © Winfried Hardes

15 Mitglieder des Bürger- und Heimatvereines Grevel (BHG) haben Wind und Wetter sowie dem inneren Schweinehund getrotzt und haben sich am Samstag (2.1.) aufgemacht, ihr Dorf zu entmüllen.

Jung und Alt bewaffneten sich mit Greifzangen, Mülltüten und Handschuhen, um die Überreste der letzten Monate und der Silvesternacht aus dem Dorf zu entfernen. Und das mit großem Eifer und Erfolg.

Winfried Hardes präsentiert die „Beute": einen Kubikmeter Müll

Winfried Hardes präsentiert die „Beute": einen Kubikmeter Müll. © Bürger- und Heimatverein Grevel

Winfried Hardes, Spartenleiter Umwelt des Bürger- und Heimatvereins Grevel, sagt: „Selbstverständlich haben wir die Corona-Regeln eingehalten. Wir haben in Kleingruppen beziehungsweise häuslichen Gemeinschaften gesammelt und uns aufgeteilt. Das ging schneller und wir haben so automatisch Abstand gehalten. Außerdem haben wir uns die Aktion vorher vom Ordnungsamt genehmigen lassen.“

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Insgesamt sammelten die Helfer bei Sonnenschein und guter Laune etwa einen Kubikmeter Unrat und Flaschen zusammen. Böllerreste waren dieses Jahr nur wenige dabei. Die EDG nahm das Ganze kostenfrei an der Deponie Nordost entgegen.

Der Verein, der aus den Sparten Chor, Fußball, Theater, Männerchor, Umweltschutz und Heimatpflege besteht, hat sich als Aufgabe und Ziel gesetzt, Überliefertes und Neues sinnvoll zu vereinen, zu pflegen und weiterzuentwickeln, damit Verbundenheit zur Heimat geweckt, erhalten und gefördert wird.

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