Schwere Krankheit überstanden: Mischling Rosie ist ein besonderes Familienmitglied

dzMein liebstes Haustier

Die Mischlingshündin Rosie hat eine ganz besondere Bedeutung für ihr Frauchen Silke Engelbrecht. Beide haben zeitgleich viel durchgemacht.

von Tobias Weskamp

Aplerbeck

, 20.08.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Silke Engelbrecht. „Nachdem unser erster Hund verstorben war, brauchten wir eine zweijährige Trauerzeit, um festzustellen, dass wir ohne Hund nicht leben wollen“, sagt die Aplerbeckerin. Ein Hund aus dem Tierschutz sollte es sein.

So reiste Rosie aus Griechenland im November 2017 zu der Dortmunder Familie. „Sie kam aus verwahrlosten Zuständen und war überhaupt nicht vertraut mit dem Leben in Deutschland“, erinnert sich Silke Engelbrecht. Nach circa drei Wochen wurde sie sehr schwer krank. Sie hatte die sogenannten Reisekrankheiten: eine tropische Infektionskrankheit und Hundemalaria. „Die Leute wissen oft nicht, was auf sie zukommt.“

Rosie hatte kaum noch rote Blutkörperchen und viele Wochen Fieber, verlor ihr Fell und an Gewicht. Sie konnte kaum noch gehen und nicht mehr fressen. „Mehr als einmal haben wir überlegt, sie von ihrem Leiden zu erlösen“, sagt Silke Engelbrecht, die gleichzeitig an Krebs erkrankte. „So standen unser beider Leben gleichzeitig an einem Wendepunkt.“

Schwere Krankheit überstanden: Mischling Rosie ist ein besonderes Familienmitglied

Rosie säuft Wasser aus einem Glas, da sie den Trinknapf ablehnt. © Silke Engelbrecht

Aber beide schafften es zeitgleich, gesund zu werden. „Rosie ist jetzt ein Familienmitglied mit ganz besonderer Bedeutung für uns“, sagt Silke Engelbrecht. Die Hündin spielt gerne mit Stofftieren, die sie lange schüttelt. Sie bellt und knurrt nicht. „Nur wenn sie träumt, gibt sie Laut.“

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