Mehr Kontrollen der Maskenpflicht in Stadtbahnen

Maskenpflicht

DSW21 und Ordnungsamt haben erneut die Maskenpflicht in den städtischen U-Bahnen kontrolliert. Verstöße hatten ein Bußgeld zur Folge. Weitere Kontroll-Aktionen sind geplant.

von Sabrina Fehring

Dortmund

, 01.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die meisten Fahrgäste halten sich an die Maskenpflicht.

Die meisten Fahrgäste halten sich an die Maskenpflicht. © DSW21

An den Stadtbahnhaltestellen „Hauptbahnhof“, „Kampstraße“ und „Stadtgarten“, sowie in den U-Bahnlinien in diesem Bereich haben das Ordnungsamt und DSW21 am Freitag (30.10.) das Tragen von Mund- und Nasenschutz kontrolliert. Das Gesamtbild der Aktion zeigte: Der Großteil der ÖPNV-Teilnehmenden hält sich an die bestehenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Leider gibt es aber eine sehr kleine, durchaus hartnäckige Minderheit, deren Verhalten man einfach als unsolidarisch bezeichnen muss“, erklärt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung.

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150 Euro Bußgeld bei Verstößen

Wer sich weigert einen Mund-Nasenschutz zu tragen, muss ein entsprechendes Bußgeld zahlen. Das Ordnungsamt musste neun mündliche Verwarnungen aussprechen und zehn Bußgeldbescheide in Höhe von 150 Euro verhängen. Beate Siekmann, Leiterin des Ordnungsamtes, berichtet, dass die Aktion für viel Verständnis und Zuspruch bei den Fahrgästen sorgte. Auch einige Betroffene zeigten sich verständnisvoll.

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Weitere gemeinsame Kontrollen sollen bald folgen. Genaue Zeit und Orte werden aber nicht vorab bekannt gegeben. Service- und Sicherheitsmitarbeiter von DSW21 weisen auch bei eigenen Kontrollen Fahrgäste auf die Maskenpflicht hin. Verweigerer werden der Haltestellen verwiesen. Bußgelder kann DSW21 aber selbst nicht verhängen, das ist die Aufgabe der Ordnungsbehörden.

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