Mehr digitale Rezepte und Arztrechnungen eingereicht als in Papierform

Signal Iduna

Die Versicherungsgruppe Signal Iduna hat die Bilanz des Geschäftsjahres 2019 gezogen. Trotz rückläufigem Gesamtergebnis ist das Unternehmen zufrieden. Und will in die Zukunft investieren.

Dortmund

, 03.06.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, sieht in der Digitalisierung eine positive Entwicklung.

Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, sieht in der Digitalisierung eine positive Entwicklung. © Benito Barajas (A)

Die Signal Iduna Gruppe hat die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019 vorgestellt. Diese fallen in vielen Bereichen positiv aus, obwohl das Gesamtergebnis mit einem Minus von 6,1 Prozent rückläufig ist, wie das Unternehmen mitteilt.

Positiv sieht das Unternehmen besonders die Umstellung auf digitale Angebote: Die Beitragseinnahmen stiegen im Vergleich zum Jahr 2018 um 3,1 Prozent auf 5,91 Milliarden Euro. In der Kompositversicherung lag die Steigerung bei 6,1 Prozent, in der Krankenversicherung 2,4 Prozent und in der Lebensversicherung 1,1 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl blieb mit 10.259 Mitarbeitern und einem Plus von 0,8 Prozent stabil. Die von der Gruppe verwalteten Kapitalanlagen wuchsen um 5,2 Prozent auf 80,52 Milliarden Euro. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen sanken um 6,7 Prozent.

Digitale Krankenversicherung

Ende 2019 waren insgesamt 622.985 Personen bei der Signal Iduna Krankenversicherung vollversichert, 1574 mehr als im Vorjahr. In der Zusatzversicherung sank der Gesamtbestand um 0,5 Prozent.

Erstmals reichten Kunden mehr Arztrechnungen und Rezepte digital als in Papierform ein. 2020 will das Unternehmen weiterhin einen zweistelligen Millionenbetrag in die Digitalisierung investieren, obwohl sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den weiteren Geschäftsverlauf laut Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände, noch nicht voll abschätzen lassen.

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